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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS2101-2200 » Band 2190: Blutige Nächte in Sankt Petersburg
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Umfrage: JS Band 2190: Blutige Nächte in Sankt Petersburg
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iceman76 iceman76 ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.09.2008
Beiträge: 8082

05.06.2020 10:21
Band 2190: Blutige Nächte in Sankt Petersburg
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Blutige Nächte in Sankt Petersburg

Der Blick der tief in den Höhlen liegenden Augen war stechend und grausam. Keiner der zahllosen Menschen, die an den roten Rostrasäulen der Strelka vorbeiflanierten, vermochte ihm standzuhalten. Wer ihn sah, wich unwillkürlich zurück und schlug einen weiten Bogen um ihn.
Die Lippen des hochgewachsenen Mannes verzogen sich geringschätzig. Die Leute ahnten nicht einmal, wer sich mitten unter ihnen befand. Dabei kannte jeder seinen Namen, denn einst war er eng mit der Stadt an der Newa verknüpft gewesen. Bevor er verraten worden war, und Lenin und seine Bolschewiken das Land ins Chaos gestürzt hatten. Nun, Lenin war längst gestorben, er aber hatte den Tod besiegt. Und er war zurückgekehrt, um Russland in eine glorreiche Zukunft zu führen.
Denn er war Rasputin ...

Geschrieben von Ian Rolf Hill

Erscheinungsdatum: 30.06.2020

1/2

__________________

*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
Liest gerade: irgendwas, was mit Grusel zu tun hat!

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von iceman76 am 09.06.2020 18:07.

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133545
kualumba kualumba ist männlich
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Dabei seit: 19.01.2013
Beiträge: 3194

28.06.2020 12:50
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Hier gibt es ein "Top" von mir. Ich hab den Roman in einem Rutsch durchgelesen. Die Story fand ich richtig gut und die Rückblicke in Rasputins alten Leben waren sehr schön zu lesen. Mir gefallen die harten Fights und das Suko hier richtig heftig um sein Leben kämpfen muss. Es ist sehr spannend, auch wenn man weiß, das den Hauptfiguren nichts passieren kann. (Und wenn, werden sie wie Sheila Connolly wieder zurück geholt großes Grinsen )

Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.

Das Cover ist nicht so dolle

__________________
Einen davon lese ich als n�chstes: JS Classics 12, JS TB 10, JS 2193, JS 1865, MX 17 , G.F. Unger SE 9, PR 9, PZ 3, PZ 1189, DH 4

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134528
Wolf55 Wolf55 ist männlich
Haudegen




Dabei seit: 02.10.2018
Beiträge: 693

28.06.2020 19:03
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Zitat:
Original von kualumba
... Das Cover ist nicht so dolle


Cover: Timo Wuerz

Stimmt, das interessanteste des Titelbildes wird vom Titel "geschluckt".

Dafür ist der Werkstattbericht wieder sehr lesenswert! Love

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134556
Roland
Foren Gott




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Beiträge: 2443

28.06.2020 19:15
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Zitat:
Original von Wolf55
... das interessanteste des Titelbildes wird vom Titel "geschluckt".


Da kann ich helfen.

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134557
Wolf55 Wolf55 ist männlich
Haudegen




Dabei seit: 02.10.2018
Beiträge: 693

28.06.2020 19:31
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Danke, Roland - schon viel besser; jetzt noch den Kopf wegretuschieren ... geschockt

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134560
Olivaro Olivaro ist männlich
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Dabei seit: 15.05.2013
Beiträge: 7332

28.06.2020 19:46
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Zitat:
Original von Roland


Da kann ich helfen.


Wer sonst? großes Grinsen

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He stood in the cold, listening to the rain hiss faintly on the fallen leaves, wishing he could stand there forever, that time would cease its motion and this moment would never pass. (Darrell Schweitzer, Clocks)

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134562
kualumba kualumba ist männlich
Team




Dabei seit: 19.01.2013
Beiträge: 3194

29.06.2020 08:44
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Soll das John Sinclair sein? Sieht eher wie Perry Rhodan aus.

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Einen davon lese ich als n�chstes: JS Classics 12, JS TB 10, JS 2193, JS 1865, MX 17 , G.F. Unger SE 9, PR 9, PZ 3, PZ 1189, DH 4

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134585
Isaak S. Isaak S. ist männlich
Routinier




Dabei seit: 10.03.2018
Beiträge: 252

29.06.2020 20:06
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Zitat:
Original von kualumba
Soll das John Sinclair sein? Sieht eher wie Perry Rhodan aus.


Das Bild ist mega.
Schade nur, dass es als Titelbild nicht zur Geltung kommt.
Stimmt aber: Man sollte sich an die Ikonographie halten.

Kann der Wuerz nicht immer die Cover machen?

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Am Anfang war... - Was war nochmal am Anfang?

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134628
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 9813

02.07.2020 18:03
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Für mich wieder ein Thema, das ich übersprungen habe und jetzt mit einer gewissen Lücke wieder verfolge. Es beginnt kompliziert wie man es vom Autor kennt. Mit Verknüpfungen zu alten Fällen die gleich mal 10 Jahre zurück liegen. Und natürlich Karina. Wo steckt sie? Wieso hat sie getötet? Das gilt es herauszufinden. Während Suko neutral und offen für alle Erklärungen ist, scheint John verbohrt zu sein und will einfach die Möglichkeit nicht akzeptieren, dass seine alte Freundin eine Killerin gegen Rasputins Schergen geworden ist. So richtig passend finde ich dieses Verhalten nicht, aber Hilleberg schafft damit natürlich mehr persönliche Reibereien und Drama.

Dennoch, ich wurde auf den ersten Seiten eingefangen und will die Lösung ebenso sehr wissen, wie die Geisterjäger. Da ich den letzten Rasputin-Roman vor einem Jahr nicht gelesen habe und die älteren Geschichten nicht mehr frisch in meinem Gedächtnis sind, bleiben natürlich einige kleine Fragezeichen offen. Wieso sendet Karina einen schwarzmagischen Impuls aus, auf den das Kreuz reagiert? Normale Menschen, die einfach nur böse sind oder dunkle Gedanken haben, dürfen das Kreuz im wahrsten Sinne des Wortes eigentlich kalt lassen.

Tja, aber offenbar hat sie sich mit Matthias eingelassen, um ihre Rache zu bekommen. Verdammt, ich hätte den Totenstadt-Roman doch lesen sollen. Das ist schon ein starkes Stück. Gut, Hilleberg mischt sich wieder enorm in Dark-Themen ein und spinnt sie auf seine Art weiter, was mir absolut nicht gefällt. Aber das ist ein allgemeines Thema. An sich gefällt mir der Roman in der ersten Hälfte schon einmal sehr. Am meisten stört mich, dass der Autor ihn mit haufenweise Querverweisen zu so ziemlich allen Rasputin-Romanen aus der Seriengeschichte zukleistert. Von denen natürlich einige nicht nur Erwähnungen sind, sondern auch unmittelbar für die Handlung zufällig wichtig sind. Ich habe das Gefühl, dass Hillberg stark auf das Aha-Erlebnis baut und wenn das ausbleibt, geht einiges an Wert für den Roman verloren.

Warum mir die erste Hälfte des Romans gefallen hat? Weil es zwar heiß her geht und die Angelegenheit brenzlig ist, aber es an sich ein normales nicht übertriebenes JS-Abenteuer ist. Das ändert sich jetzt genau in der Mitte des Hefts, wo Fahrzeuge durch Rasputins Magie explodieren und Geheimdienstagenten töten. Und dann erscheint auch noch Chandra, die recht grafisch beschrieben unter weiteren Agenten aufräumt. Die linke Gesichtshälfte platzte auseinander. Während sich Rasputins Diener John schnappen, will Chandra Suko erschießen und es kommt zur typischen Beinahetod-Szene. Der Inspektor wollte die Augen schließen, doch er konnte nicht. Dann krachte der Schuss! Viel leiser, als er erwartet hatte. Suko zuckte in Erwartung des Einschlags zusammen, doch er blieb aus. Dafür wurde Chandra wie von einer unsichtbaren Faust getroffen zur Seite geschleudert. In allerletzter Sekunde hat einer der überlebenden Agenten auf Chandra geschossen. Die ist zwar kugelfest, aber Suko kann abhauen. Während er weiter beschossen wird, aber man ihn wieder knapp verfehlt. Neben ihm platzte die Rinde eines Baumes ab. Wasser aus dem darunterliegenden Splintholz spritzte ihm ins Gesicht. Dann purzelt er glücklich einen Abhang hinunter in einen Fluss . Diese eine Szene dämpft den Lesespaß schon wieder. Aber ich weiß ja, worauf ich mich bei Hilleberg einlasse. So ist es auch guter Heftromanzufall, dass er von Landstreichern gefunden und gerettet wird. Und es sind ehrliche Typen, die ihn nicht beklauen und liegen lassen, sondern sich um ihn kümmern. Zurück im Hotel hat man auf Sukos Zimmer eine Leiche platziert und er muss fliehen, weil man wenige Minuten später den Raum stürmt. Der Mönch Mongush taucht auf und hilft ihm überraschend bei der Flucht. Weiteres Namedropping, das mir was sagen müsste. Mein Gedächtnis ist leider zu löchrig für Hillebergs Romane. Es gibt schließlich auch noch eine handvoll anderer Autoren, deren eigene Plots ich mir merken müsste, wäre Hilleberg alleiniger Autor, sähe die Sache vielleicht anders aus und ich hätte mehr Spaß an sowas.

John wurde also entführt und soll mit Rasputin zusammenarbeiten, um den gemeinsamen Feind Matthias auszuschalten und nebenbei Karina zur Vernunft zu bringen. Der Geisterjäger will diese Chance dämlicher Weise lieber nutzen, um Rasputin auszuschalten und kommt natürlich nicht weit. “Pech gehabt, Sinclair!“, vernahm ich Rasputins Stimme, die sich mit jedem Wort weiter von mir entfernte. „Du hattest deine Chance. Jetzt fahr zur Hölle!“ Was ist nur mit dem Geisterjäger los? Erst ist er so stur und nun startet er so eine Aktion, obwohl er wissen sollte, dass er Rasputin nicht so einfach überrumpeln kann. Das ist nicht mehr mein Geisterjäger! John lässt sich natürlich nicht so einfach ausschalten. Es stellt sich heraus, dass seine Angreifer belebte Wachsfiguren sind, auch das noch. Die Kreuzformel erledigt auch diese dunkle Magie zuverlässig. Doch er stolpert ausgerechnet russischen Polizisten in die Arme, kaum hat er das Gebäude verlassen. Sie verhaften ihn, weil er angeblich einen Geheimdienstagenten ermordet hat.

Und Karina ist immer noch hinter Rasputins Männern her. Als sie den nächsten ausschalten will, ist genau jetzt zufällig Chandra bei ihm, um ihn zu beschützen. Das bringt dem Kerl aber auch nichts. Im Gegenteil. Wenn Chandra das Pech hat, gerade jetzt anwesend zu sein, kann Karina sie gleich mal entführen. Um zu zeigen, wie stark Karina auf die Gegenseite gewechselt ist, öffnet sie vor den Augen der schockierten Chandra der Leiche des Rasputin-Jüngers mit einer Knochensäge den Schädel. Muss ja hillebergtypisch extrem sein, damit es auch jeder Leser kapiert.

Ein kurzer Zwischengedanke, weil es gerade so gut passt. Es wird im Roman erwähnt, dass Chandra einst Xorrons Braut hatte werden sollen. Wie? Puh, da bin ich doch wieder froh, Hillebergs anderen Rasputin-Romane übersprungen zu haben. Natürlich. Er muss auch dieses moderne Thema mit den Urtiefen der Seriengeschichte verbinden, obwohl es bei Dark nie Hinweise darauf gab und unnötig ist. Da werde ich direkt wieder verärgert.

Jetzt kann ich nämlich wunderbar zurück zu John schwenken. Wer hat ihn da so reingelegt? Und mit einem Mal wusste ich, wer nach all den Jahren zurückgekehrt war, um sich an meiner ausweglosen Situation zu weiden. Der Name floss mir wie von selbst über die Lippen. „Pandora!“ Yeah, schön weitere Fäden zu den richtig alten Romanen ziehen. Ja kein modernes Thema für sich alleine stehen lassen.

Und mit diesem Cliffhanger schließt der erste Teil. Perfekt, sonst hätte ich wohl eh erstmal eine Pause gemacht. Mhh, ich weiß, das sich den zweiten Teil aus Prinzip lesen werde. Lust habe ich keine. Aber für die Handlungszusammenfassung möchte ich mir das antun. Das Motto „Wenn dir Hilleberg nicht gefällt, musst du es doch nicht lesen.“ wäre hier durchaus fair angebracht. Man weiß eigentlich, worauf man sich bei ihm einlässt. Es hat sich nichts geändert und es wird sich auch nichts mehr ändern, keine Entwarnung für Leute, die mit ihm nichts anfangen können.

Dabei fing der Roman so gut an. Die hilleberg'sche Handschrift war deutlich erkennbar, aber er hat sich zurück gehalten. Ziemlich genau in der Mitte des Hefts geht es dann mit der ersten großen Actionszene los. Explodierende Autos, ganz furchtbar knappe Fehlschüsse und Rettungen in letzter Sekunde. Damit könnte ich auch noch leben und es zähneknirschend hinnehmen. Die allgemein Thematik ist interessant und die Vergangenheitspassagen zu Rasputin sind schön. Da kann es schließlich keine moderne Krachbummpengaction geben. Doch auch das dient nur als Mittel zum Zweck, nämlich um Pandora aufzubauen. Mein größter Kritikpunkt. Erst Xorron, dann Pandora. Andere mag sowas freuen, für mich vollkommen unnötig. Hilleberg übertreibt, genau so wie bei den zahlreichen Querverbindungen zu Charakteren, Orten und Ereignissen mehrerer vergangener Rasputin-Romane. Klar ist sowas schön, aber in Maßen und nicht einfach so viel reinpressen wie geht.

Ich sage es ganz klar. Ok, erstmal vorweg, natürlich ist Hilleberg ein toller Autor und hat einen prima Schreibstil. Aber wenn ich nicht mein kleines Fanprojekt am laufen hätte, ich würde seine Romane eher überspringen als die von Dark. Da ich die Handlungszusammenfassungen schreibe, kann ich aber nebenher die Rezis heruntertippen. Eine Bewertung fällt mir wieder schwer, weil es nun einmal am Schreibstil nichts zu meckern gibt. Für Heftromanniveau völlig ausreichend und gut zu lesen.

Sagen wir so. großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff (6 von 10 Kreuzen) für einen ersten Teil, dem ich ohne die erwähnten Kritikpunkte (oder in geringerem Ausmaß) gerne 8 Punkte gegeben hätte.


PS. Der Werkstattbericht ist interessant, bei anderen Autoren lese ich sowas total begeistert. Bei Hilleberg interessiert er mich inzwischen weniger. Die Dinge, die mich stören, sind für ihn selbstverständlich und er geht nicht darauf ein, warum er es so eingebaut hat. Gegen die aufwändige Recherche und die Einbindung vieler örtlicher Details habe ich bei ihm (im Gegensatz zu gewissen Lokalwerbungsroman-Autoren bei PZ) nichts. Das ist auch eine Sache, die er prima hinbekommt.

__________________
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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dämonenkiller (vielleicht pausiert bis die Neuauflage aufgeholt hat)

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134747
Destero Destero ist männlich
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03.07.2020 16:44
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Zunächst mal zum Titel-Cover. Sieht aus wie für einen modernen Comic gezeichnet. Generell mag ich fast alle Cover wo John drauf ist.

Der Werkstatt Bericht macht richtig Lust auf den Roman, und auch auf Sankt Petersburg.

Die Russland-Storyline um Rasputin gehört zu meinen JS (und auch IRH Favorites). Wenn ich an den quasi 4-Teiler beginnend mit der Rasputin-Affäre zurück denke, gehört dieser für mich zum besten , was ich bei JS ab Band 2000 gelesen habe. Und an diese Qualität knüpft IRH mit diesem Roman nahtlos an. Sehr spannend, toll geschrieben und unwahrscheinlich unterhaltsam. Selbst die Rückblenden stören diesmal nicht so, weil interessant. Super Cliffhanger am Ende, obwohl ich Pandora nur namentlich kenne (Band 250???)

Bewertung: TOP...... in meiner persönlichen 1. Halbjahr 2020 Charts auf Platz : 3

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134793
Destero Destero ist männlich
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Beiträge: 56

03.07.2020 17:06
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So das 1. Halbjahr 2020 ist um.... Zeit für die TOP 10, Als alter „Hitparaden“ und Statistik Freund, hat es mir etwas Mühe, und viel Spaß bereitet , diese auszuarbeiten!

TOP 10 ( Erscheinungsdatum : 07.01.2020 bis 30.06.2020)

1. Himmelsfahrtskommando zur Höllenbrut IRH
2. Herzblut. IRH
3. Blutige Nächte in St. Petersburg. IRH
4. Insel der Angst MF
5. Aufmarsch der Bestien. IRH
6. Angriff auf die Flammenden Steine. IRH
7. Grausame Vergeltung. IRH
8. Gefangener der Alptraumwelt. RM
9. Sturz in die Verdammnis. RM
10. Der Elfen-Jäger. RM

Flop: Der Seuchenbringer

Insgesamt ein starkes 1. Halbjahr.
Von den 26 erschienen Romanen habe ich folgende Noten vergeben:
5x Top
9x Sehr gut
5x Gut
4x Mittel
2 x schlecht
1x sehr schlecht

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134794
hchristian111
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03.07.2020 21:55
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Der Titel auf Platz 1 wurde 7mal mit MITTEL bewertet. Ansonsten auch keine Ausreißer nach oben. Wie kommst du auf diese Rangliste?

edit: Achso, das ist deine persönliche Reihenfolge. Naja, hmm, okay... Urks

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von hchristian111 am 03.07.2020 21:56.

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134801
Destero Destero ist männlich
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Dabei seit: 29.01.2020
Beiträge: 56

03.07.2020 23:51
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Zitat:
Original von hchristian111
Der Titel auf Platz 1 wurde 7mal mit MITTEL bewertet. Ansonsten auch keine Ausreißer nach oben. Wie kommst du auf diese Rangliste?

edit: Achso, das ist deine persönliche Reihenfolge. Naja, hmm, okay... Urks


JA..... Entschuldigung wenn es nicht so rüber kam.... es ist meine persönliche Rangliste.... nicht die aus den Foren-Mitglieder Bewertungen.... freue mich auf Ranglisten der anderen Mitglieder.

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134810
hchristian111
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Dabei seit: 15.12.2019
Beiträge: 149

04.07.2020 07:01
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Nun, ich führe zwar kein Buch darüber, aber bei mir liegen alle Romane von Marc Freund ganz vorne.

JD lese ich nicht mehr, ich habe kapituliert.

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134815
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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04.07.2020 09:20
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Zitat:
Original von Destero
freue mich auf Ranglisten der anderen Mitglieder.


Dann sollten wir aber einen Ranglisten-Thread erstellen. Oder gibt es sowas schon, ich blicke nicht mehr durch. großes Grinsen

Vielleicht schaue ich mir men erstes JS Halbjahr auch mal an.

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134823
hchristian111
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Dabei seit: 15.12.2019
Beiträge: 149

08.07.2020 15:55
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Das Gleichgewicht bringt es treffend auf den Punkt, mir ging es ähnlich.

Ein echter Hilleberg - so lautet mein Fazit am Ende des Romans. Weniger zur Mitte, denn da fühlte ich mich noch mitgenommen und fand vor allem die kleinen Geschichten aus Rasputins Jugend gelungen.

Die Handlung in der Gegenwart... nun ja. Verwirrend, verwoben, dahinplätschernd, ich weiß es nicht. Es liest sich eben weiterhin wie GZSZ auf Speed. Überhaupt nicht mein Fall, Gruselfaktor gleich Null.

Das Heft endet mit dem Auftauchen zweier Charaktere, die man wohl nur kennt, wenn man die letzten 2000 Hefte gelesen hat. So werden die beiden als WTF-Momente gedachten Charaktere eher zu Who-cares-Momenten.

Der Werkstattbericht besteht aus Fotos, die nicht alle erklärt werden und bieten Infos, die Hilleberg im Roman gleich nochmal wiederholt. Das unentwegte Benennen der russischen Sehenswürdigkeiten zieht sich wie ein Faden durch den Roman. Wenn man sich in St. Petersburg nicht auskennt, dann hat man von der reinen Nennung dieser als Leser nicht wirklich einen Mehrwert.

Das Ganze ist nett geschrieben, mit Liebe zum Detail. So kommt bei mir ein schwaches MITTEL heraus.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von hchristian111 am 08.07.2020 15:56.

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135044
Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
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Beiträge: 1711

13.07.2020 22:14
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Sorry, das war ja mal nix (für mich). Angefangen von dem eher mäßigen historischen Rasputin bis hin zu Johns Auftreten. Auch hat mich echt gestört, dass Hilleberg ziemlich respektlos mit Frauen umgeht (Stichwort Hungerhaken gegen die 'wohlgeformte' Pandora).

Die Story an sich war nicht übel, aber die Ausführung konnte bei mir nicht punkten. Hillebergs John Sinclair ist ein Actionheld, höher, weiter, breiter, schneller, was auch immer.

Die Überfrachtung an teilnehmenden Personen, die bei Hilleberg anscheinend 'Ouzo' sind großes Grinsen setzen einem noch das Häubchen auf das i. Fand ich damals seine Romane noch Over the top, jetzt drückt er ihnen seinen Stempel zu sehr auf... und mir gefällt das halt weniger...

Habe mit 'schlecht' bewertet.

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and the Lord said unto John, "Come forth an receive eternal life." But John came fifth and won a toaster.

Hey, Jesus! Who does your nails? großes Grinsen

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