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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Professor Zamorra » PZ1001-heute » Band 1164: Der Totengräber
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Michael Michael ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.11.2007
Beiträge: 4626

09.01.2019 18:00
Band 1164: Der Totengräber
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Bleich erstrahlte der massige Berg im Schein des vollen Mondes.
Die kräftige Wärme des Sommers hatte die Heilpflanzen in diesem Jahr besonders gut gedeihen lassen. Lächelnd knipste die junge Frau ein paar von ihnen ab.
Giuseppina spürte die Kraft des Mondes, wie er ihre Suche auf die richtigen Pfade lenkte. Die Mittzwanzigerin stieg höher in die Klüfte hinein. Bald strich sie über die nächste Pflanze und legte bleiche Knochen frei. Das waren Finger, die krampfhaft ein silbernes Schmuckstück umklammert hielten!
Giuseppina wollte das verkrümmte Skelett nicht berühren. Letztendlich tat sie es doch.
Das Kleinod war aber auch unwiderstehlich ...

Geschrieben von Thilo Schwichtenberg
Erscheinungstag: 8.1.2019

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114119
Icho Icho ist männlich
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Dabei seit: 18.02.2018
Beiträge: 39

10.01.2019 13:36
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Was erwartet uns in dem Roman?
Ein 'böses' Amulett dessen Werdegang im 18 Jahrhundert erzählt wird. Eine Parallelhandlung in der Gegenwart mit Teri, Ted, Zammy, Stygia als gelangweilte Touristin, Besen fliegenden Hexen und Zwergen. Alleine durch die Zwerge hatte der Roman bei mir schon gewonnensmile
Die Geschichte ist gut durchdacht und schön erzählt. Mit ganz dezenten Anleihen bei Tolkien (mein Schatz) und einer Folterszene bei der ich wirklich lachen mußte...prima Einfall von Thilo!
Lediglich warum Stygia und 2 andere Dämonen noch mit in die Geschichte gepackt werden mußten habe ich nicht wirklich verstanden.
Das Ende der Geschichte war dann nochmal ein übler Cliffhanger für mich....garstig so etwas ;-)
Den Titel des Roman hätte man anders wählen können, ab so ganz daneben ist er aber auch nicht.
Das Cover als solches finde ich nicht schlecht....passt aber iwie nicht zur Kulisse. Kann aber sein, das es in größerer Papierform besser ausschaut und man mehr Einzelheiten erkennen, als am 8'' Tablet.
Macht für mich 8/10 Amuletten
P.S.: Wann taucht Laurin eigentlich das 1. Mal bei PZ auf?

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114140
Weltenbummler
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Dabei seit: 24.10.2018
Beiträge: 25

10.01.2019 14:12
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Zitat:
Original von Icho
Was erwartet uns in dem Roman?
Ein 'böses' Amulett dessen Werdegang im 18 Jahrhundert erzählt wird. Eine Parallelhandlung in der Gegenwart mit Teri, Ted, Zammy, Stygia als gelangweilte Touristin, Besen fliegenden Hexen und Zwergen. Alleine durch die Zwerge hatte der Roman bei mir schon gewonnensmile
Die Geschichte ist gut durchdacht und schön erzählt. Mit ganz dezenten Anleihen bei Tolkien (mein Schatz) und einer Folterszene bei der ich wirklich lachen mußte...prima Einfall von Thilo!
Lediglich warum Stygia und 2 andere Dämonen noch mit in die Geschichte gepackt werden mußten habe ich nicht wirklich verstanden.
Das Ende der Geschichte war dann nochmal ein übler Cliffhanger für mich....garstig so etwas ;-)
Den Titel des Roman hätte man anders wählen können, ab so ganz daneben ist er aber auch nicht.
Das Cover als solches finde ich nicht schlecht....passt aber iwie nicht zur Kulisse. Kann aber sein, das es in größerer Papierform besser ausschaut und man mehr Einzelheiten erkennen, als am 8'' Tablet.
Macht für 8/10 Amuletten
P.S.: Wann taucht Laurin eigentlich das 1. Mal bei PZ auf?


Moinsen,

vielen lieben Dank für deine Zeilen. Freude Schön, wenn die erste Kritik meiner Meinung nach schon mal sehr positiv ist. ;-)

Dann beantworte ich mal die Fragen/Gedanken ...

Stygia & die anderen Dämonen: Ja, das ist so eine Sache. Ich kümmere mich ja um einen Teil der verbliebenen Erzdämonen der alten Hölle. Da ich im Zweitberuf Autor bin, kann ich nicht so viele Romane für PZ schreiben, wie ich theoretisch gerne möchte. Deswegen muss oder besser möchte ich zwei Handlungen in einen Roman packen, da es die Erzdämonen meines Erachtens verdient haben, in der Handlung zu bleiben. Es ist halt ein Kompromiss ...

Cliffhanger: Ja, fies. Gell? groes Grinsen Aber es geht diesmal relativ schnell weiter. Und zwar in den Bänden 1173 und 1174. Auch dort verfolge ich beide Handlungsstränge weiter.

Titel: Der ursprüngliche Titel lautete "Der Natz". Aber "Der Natz" war dann doch zu speziell als Titel. "Der Totengräber" ist ein Kompromiss.

Cover: Ursprünglich hatte ich mir eine Federzeichnung ausgesucht. Das ging leider auch nicht ganz auf und so wurde dieses Cover dann der Kompromiss.

Laurins Einstieg: Band 395: Luzifers Paradies (1989) von Werner Kurt Giesa.

Alles Gute,
Thilo

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114141
Icho Icho ist männlich
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Dabei seit: 18.02.2018
Beiträge: 39

10.01.2019 17:08
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Ehre wem Ehre gebührt!

Zitat:
Original von Weltenbummler
Cliffhanger: Ja, fies. Gell? groes Grinsen Aber es geht diesmal relativ schnell weiter. Und zwar in den Bänden 1173 und 1174. Auch dort verfolge ich beide Handlungsstränge weiter.

Aaah, prima....da bin ich jetzt schon gespannt wie ein Flitzebogen draufsmile!

Zitat:
Original von Weltenbummler
Laurins Einstieg: Band 395: Luzifers Paradies (1989) von Werner Kurt Giesa.

Danke für die Info! Ich versuche zur Zeit möglichst viel von dem auszusaugen was mich interessiertsmile

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Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8851

17.01.2019 18:23
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Da hat sich der Autor aber einiges vorgenommen. Es gibt eine Menge zum Roman zu sagen. Viele verschiedene Eindrücke. Ein Auf und Ab beim Lesespaß.


Ein großer Teil der Geschichte handelt von Laurin und den Alben. Schnell merkt man, dass sie ihren Platz in der Serie haben. Also habe ich nachgeforscht, konnte aber wenig Material finden. Sie scheinen das letzte mal in den 90ern thematisiert worden zu sein? Als es um Zeus ging? Also die Straße der Götter oder die Ewigen?

Ich habe noch nie davon gehört und konnte auch keinen rechten Bezug zu dem Thema finden. Wie schon bei Christian Schwarz, der von kleinen Elfen und Zwergen schreibt. Sicher erfreuen sich die „Altleser“ mehr daran.

Stygia darf ebenfalls mitspielen, was mit schon besser gefällt. Als Laurin von ihr gefangen wird und einen Hilferuf abschickt, empfängt Teri Rheken die Botschaft. Eine Figur die vor einem Jahr das letzte mal mitspielen durfte. Sie sucht Zamorra auf, bei dem gerade zufällig Ted Ewigk zu Gast ist. Dessen letzter Auftritt ist sogar zwei Jahre her. Eingefleischte Fans werden es nicht gern hören, aber man könnte ruhig mal ein wenig den großen Haufen als Figuren entmisten und die Besetzung auf ein gutes Maß reduzieren.

Als die Gruppe Laurin in den Dolomiten nicht aufspüren kann begibt sie sich erst einmal in ein Hotel. Zufällig ist in genau diesem Hotel bereits Stygia untergekommen. So verbindet Schwichtenberg mal eben fix die Fäden. Die Dämonin setzt eine Hexe auf die Helden an, die aber auch eigene Pläne hat. Und eine von den unzähligen Amulettkopien.

Eigentlich sind das jetzt schon mehr als genug Themen und Figuren für die paar Seiten Heftroman. Dass am Schluss nochmal unabhängig von der Hauptgeschichte um die Alben und die Amulettkopie auf den Übergang zur neuen Hölle eingegangen wird und die Dämonen Astaroth und Agares einen Auftritt haben, war mir dann wirklich zu viel. Nett gemeint, aber Schwichtenberg kann doch nicht alles alleine stemmen.


Das ist eines der Probleme, die ich mit dem Roman habe. Beziehungsweise mit der Serie allgemein. Manche Autoren kümmert das alles nicht, möchte man denken. Sie schreiben seelenruhig ihren Fall der Woche und fertig. Wenn sie Bock haben bringen sie eine der Amulettkopien ein oder kurz einen anderen der Hauptplots, ohne ihn aber irgendwie voran zu bringen. Da jeden Monat nur zwei Hefte erscheinen zieht sich das alles für den Leser ewig. Und dann kommt jemand wie Thilo, dem es nicht nur um das Honorar und die vertraglich verpflichtende Heftquote geht, um nicht aus dem Autorenteam zu fallen. Und er versucht so gut es geht viele liegengebliebene Themen fortzuführen und Schmankerl für Altleser einzubauen. Das geht so nicht! Wir brauchen ein ausgeglichenes Verhältnis. JS erscheint doppelt so oft wie PZ, da kann man sich den ein oder anderen Einzelroman mal erlauben. PZ kann sich das eigentlich nicht leisten, finde ich. Jedenfalls ist dieser Roman total überfrachtet. Kann man das nicht besser untereinander aufteilen?

Ein weiteres Problem habe ich bereits erwähnt. Die Geschichte konnte mich nicht mitreißen. Weder die Alben und der Blick auf vergangene Serientage noch die Beschreibungen der Gebirgsgruppe. Zum Glück ist die Geschichte gut geschrieben. Vor allem merkt man das Herzblut, das der Autor wie immer einbringt.

Als letztes hat Schwichtenberg sich einiger Heftromanzufälle bedient, um Problemsituationen schnellstmöglich zu lösen. Sonst hätte er nie diese Menge an Inhalt in einem Heft unterbringen können. Stygia taucht mehrmals im ungünstigen Augenblick auf oder verschwindet wenn es gerade total unpassend ist. An entscheidenden Stellen. Normalerweise wäre Aldebaran niemals entkommen oder der Endkampf wäre sicher anders ausgegangen.

Was haben wir am Ende also? Einen kurzen aber erwähnenswerten Fortschritt in der Höllen-Story, für den ich lieber einen eigenen Roman gehabt hätte. Und ein offenes Ende für diese Amulettkopie, die in Aldebaran einen neuen Besitzer gefunden hat. Überhaupt ist diese Silberscheibe besonders. Sie verführt nicht nur wie die anderen den Besitzer zum Bösen. Sie hat eigene Ziele und manipuliert den Träger dahingehend. Sie fordert aktiv regelmäßige Blutopfer. Und sie giert stets nach einem noch mächtigeren Träger. Ob wir noch erfahren werden, warum dieses Amulett so anders ist?


groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff Baff (7 von 10 Amuletten) für diesen Roman. Gut gemeint, aber Schwichtenberg darf gern einen Gang zurück schalten.



PS. Seht ihr. Die Vergangenheitsgeschichte im achten Österreichischen Türkenkrieg hätte ich bei all dem fast vergessen. Hat Spaß gemacht.

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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dark Land
4. Dämonenkiller
5. Coco Zamis

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