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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Professor Zamorra » PZ1201-1400 » Band 1210: An der Grenze zum Wahnsinn
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Michael Michael ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.11.2007
Beiträge: 4797

17.10.2020 15:49
Band 1210: An der Grenze zum Wahnsinn
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Band 1210 der Serie "Professor Zamorra"
Aus dem Augenwinkel sah Lucia eine Bewegung zwischen den Bäumen, die am Rand des Parkplatzes wuchsen und unter deren Kronen sich die Schatten ballten.
War da nicht eine hochgewachsene, hagere Gestalt mit spitzen Ohren?
Dort wo sich der Schädel befinden musste, glommen zwei Lichter wie glühende Kohlen, in deren Mitte sich jeweils ein winziger schwarzer Punkt abzeichnete.
Lucia blinzelte, wischte sich über die tränenden Augen. Als sie wieder klar sehen konnte, war der Spuk verschwunden. Ebenso wie Karol.
Ein Wimmern floss über Lucias Lippen ...

Autor: Ian Rolf Hill
Erscheinungstag: 13.10.2020

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138446
Wolf55 Wolf55 ist männlich
Koenig




Dabei seit: 02.10.2018
Beiträge: 874

17.10.2020 22:02
RE: Band 1210: An der Grenze zum Wahnsinn
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Titelbild: Kalifer - Art Creations / shutterstock

Mystery Times (4 Seiten): Rezis von Klaus Möllers u. Hartmut Schulze zu PZ # 1198 sowie ausführliche Antwort von Thilo ...

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138460
ufo-bote
Mitglied


Dabei seit: 25.11.2018
Beiträge: 50

17.10.2020 22:37
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Ja, wenn man (fast) um die Ecke wohnt, und dann erkennt wo das handeln soll, ist man dann auch schon reif für diese Einrichtung? Da hat Florian wohl viel aus eigener Erfahrung geschrieben. Das war ja dann sein Zweitberuf. Ob er jetzt als Vielschreiber als Drittberuf Schriftsteller angibt, kann ich nicht einschätzen. War eine Fortsetzung der Handlung von PZ-1178.
Und ob die Fortsetzung von 1202 mit einem Erdo-Kahn (Schreibweise beachten) weitergeht vermag ich nicht zu sagen …

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138472
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 9983

19.10.2020 19:57
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Ein Jahr nach dem brenzligen Roman um Lucia Nowak befindet diese sich in einer therapeutischen Einrichtung. Dort hat sie natürlich auch ihre Probleme, die Florian Hilleberg sehr ausführlich beschreibt. Er zeigt mal wieder, dass er aus erster Hand Ahnung von der Materie hat. Schön. Ich möchte aber kein weiteres seiner Sozialdramen lesen. Lucia ist halt eine Teenagerin und versteht sich mit ihrer Zimmergenossin nicht gut. Schon in diesem Teil werden haufenweise Fachbegriffe und Erklärungen untergebracht. Lucia passieren genug Dinge, damit der Autor die Palette seines Wissens niederschreiben kann. Genau so ist die Belegschaft eine bunte Tüte verschiedener Typen, zu denen Lucia natürlich unterschiedliche Meinungen und Beziehungen hat. Schön und gut, aber ich will auch keinen Coming Of Age Roman lesen.

Zwischendurch wird Lucia eines Nachts von einer Gestalt beobachtet Es sollte das Mädchen lediglich beobachten und es mit seinem todbringenden Blick verfluchen. Ah ja. Bei diesem kurzen Ereignis bleibt es aber auch, danach geht es schnell mit dem üblichen Klinikalltag weiter. Es ist zwar auffällig, dass es Patienten und Personal schlecht geht und viele von ihnen sich krank gemeldet haben. Aber das bleibt im Hintergrund.

Nach über einem Drittel der Geschichte wechseln wir ins Château. Lucias Mutter würde sie gern in der Klinik besuchen, aber kann sich die Anreise nicht leisten. Also übernimmt Zamorra die Kosten und das wird jetzt in Frankreich diskutiert. Außerdem geht Florian Hilleberg auf den kichernden Gyungo Tensöng ein, der seit dem letzten Roman hier lebt. Aber gut, nach einer Seite geht es wieder in die Klinik zu Lucia. Zu weiteren Fachbegriffen und dem Klinikalltag.

Lucias Mutter Antonia geht es auch nicht so gut. Gerade jetzt ereignet sich außerdem ein unschöner Vorfall im Schweinestall. Eine vollständige menschliche Haut, die mit einer Augenhöhle an den Nagel gehängt worden war wie ein alter Mantel. Immer noch nichts handfestes aber gruseliger als alles, was der Roman bis jetzt hergab. Abgesehen vom menschlichem Schauer der armen traumatisieren Seelen in einer Psychoklinik natürlich. Dann wird sie auch noch von einer hundeartigen Bestie angefallen und getötet. Heureka, endlich mal etwas Gruselaction! Auf der Sozialdrama-Seite wird das Lucia natürlich extrem zusetzen.

15 Seiten vor Schluss zieht die Handlung endlich an. Lucia träumt von dem Vorfall, sieht ein weiteres mal ihren Beobachter und Zamorra besucht mit Nicole die Klinik, wo sie erfahren, was Lucia gesehen beziehungsweise geträumt hat. Natürlich glaubt ihr niemand. Zamorra erkennt aber als Experte sofort die Zusammenhänge. “Genau, allerdings habe ich mal über eine karibische Legende gelesen. Dabei ging es um eine Abart der Vampire, die ihre Haut abstreifen können und als Werwolf ihre Opfer jagen. Angeblich können sie sich als Feuerball getarnt blitzschnell von einem Ort zum anderen bewegen. Häufig erscheinen sie in Gestalt alter Frauen und bitten um eine Kleinigkeit, damit man sie in ihr Haus einlässt. Die Bezeichnung dieser Wesen ist Loogaroo.“ Und weiter “Die Loogaroo ist eine Vampirhexe. Sie ist auch unter dem Namen Soucouyant bekannt.“ Außerdem "Aber es gibt Vampire, die allein durch ihren bösen Blick Menschen krank machen oder sogar töten können." Das passt ja alles wirklich perfekt zusammen. Ich habe mal mal gegoogelt. Interessante Kreatur, das mit dem Werwolf konnte ich zum Beispiel so aber nicht finden. Offenbar will die Vampirhexe sich Lucias Fähigkeiten zunutze machen. Eigentlich kann sie nur Tiere kontrollieren, aber “wir wissen nicht, wie groß Lucias Parapotenzial ist“ muss als Heftromanerklärung ausreichen.

Nun erreicht sie der Anruf von Lucias getöteter Mutter. Man teilt sich auf. Nicole begibt sich zum Tatort, während Zamorra hier bleibt. Lucias Kräfte scheinen tatsächlich aktiv zu sein, eine verhasste Mitpatientin wird von Ratten angefallen. Und Nicole findet heraus, dass Antonia Nowak zur Vampirin geworden ist. Zu einer sehr schnellen Vampirin, denn schon ist sie in der Klinik, um ihre Tochter zu „besuchen“.


Na, da ist der Roman zum Ende hin im letzten Drittel doch noch ganz spannend geworden. Die Soucouyant klingt sehr interessant, hoffentlich übertreibt es Florian Hilleberg mit ihr nicht. Lucias Mutter als Vampirin könnte entweder sehr packend werden oder ein übertriebenes zwischenmenschliches Drama.

Ein Großteil der Geschichte fällt bei mir als guter Grusel leider ziemlich durch. Gut geschrieben, aber eher wie ein Sozialdrama oder der Jugenderfahrungsbericht einer Klinikpatientin. Und der Autor kann nicht vermeiden, immer wieder Fachbegriffe unterzubringen und Erklärungen zu schreiben, die in ihrer Darstellung für mich irgendwie schlaumeierisch (jetzt habe ich wirklich 5 Minuten überlegt, was ein passendes Wort ist) klingen. Das muss nicht mal Absicht sein.

So, kurz und knapp mein Eindruck. Da es am Ende noch besser wurde von mir großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff (6 von 10 Amuletten). Falls der zweite Teil jetzt direkt als handfester Grusel loslegt, ist sicher eine bessere Wertung drin.

__________________
https://gruselroman.fandom.com/de

Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dämonenkiller (vielleicht pausiert bis die Neuauflage aufgeholt hat)

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