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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS2101-2200 » Band 2182: Herzblut
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Umfrage: JS Band 2182: Herzblut
top 
2
11.11%
sehr gut 
11
61.11%
gut 
3
16.67%
mittel 
2
11.11%
schlecht 
0
0.00%
sehr schlecht 
0
0.00%
Insgesamt: 18 Stimmen 100%
 
iceman76 iceman76 ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.09.2008
Beiträge: 8075

22.04.2020 11:49
Band 2182: Herzblut
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Herzblut

Tief schnitten die Lederriemen in Paul Greys Fleisch. Die Kleidung klebte an seinem schweißnassen Leib. Dumpfer Schmerz pulsierte durch die Stümpfe, wo vor wenigen Minuten noch seine Arme gewesen waren.
Mit angstvoll geweiteten Augen verfolgte Paul die vermummte Frauengestalt, die lautlos an das Fußende des Tisches trat. Das von der Decke fallende Licht wurde von der blutverschmierten Klinge des gewaltigen Haumessers reflektiert. Stumm ergriff die Gestalt sein linkes Fußgelenk und presste es auf die Tischplatte. Paul wollte sich seiner Peinigerin entziehen, mit dem rechten Fuß nach ihr treten, doch es gelang ihm nicht. Die Lederriemen schnürten die Blutversorgung ab, sodass er kein Gefühl mehr in den Beinen hatte.
„B...bitte nicht!“, flehte er.
Die Vermummte schwieg – und schlug zu ...

Geschrieben von Ian Rolf Hill

Erscheinungsdatum: 05.05.2020

__________________

*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
Liest gerade: irgendwas, was mit Grusel zu tun hat!

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131487
Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
Lebende Foren Legende




Dabei seit: 08.10.2008
Beiträge: 1707

05.05.2020 12:00
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Endlich mal wieder ein Motw-Roman von Florian. Hier wird endlich mal wieder seine erzählerische Stärke betont. Besonders die Charakterzeichnung von vermeintlichen Nebencharakteren wie meine geschätzte Davina, die nach wie vor eine sehr gute Ergänzung für das Sinclair Team wäre. Die Dialoge waren zufriendenstellend, es war angenehm endlich mal eine relativ ruhige Geschichte von Florian zu lesen (ganz ohne Sternzerstörer oder Flugzeugträger).

Nun gut, dass die Geschichte tatsächlich so vorhersehbar ist

, damit kann ich leben Augenzwinkern

Unterhaltsam war die Geschichte allemal, John ist mal kurz hin und her gerissen zwischen den Frauen (Glenda und Maxine... diesmal gewinnt Maxine), selbst das Vogelmädchen hat nicht ganz so gestört wie sonst (auch wenn ganz klar war, wann sie in die Geschichte eingreift).

Ich habe mich für ein 'sehr gut' entschieden. Wahrscheinlich ein Davina-Bonus... großes Grinsen

__________________
and the Lord said unto John, "Come forth an receive eternal life." But John came fifth and won a toaster.

Hey, Jesus! Who does your nails? großes Grinsen

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132208
Destero Destero ist männlich
Eroberer


Dabei seit: 29.01.2020
Beiträge: 55

09.05.2020 15:29
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Ein Top- Cover. Wirkt mit dem Titel „ HERZBLUT“ sehr subtil. Die Vorschau verrät auch nicht viel. Ich mag es sehr im Vorfeld nicht Zuviel über den Roman zu wissen. Brutal könnte er werden....wird er am Anfang auch, Nix für die zartbesaiteten unter uns. Aber niemals Gewalt nur der Gewalt wegen, sondern um eine unheimliche und spannende Atmosphäre aufzubauen.

IRH schafft es mal wieder einen von der ersten bis zur letzten Zeile in den Bann zu ziehen. Sollte mal wieder ein Roman für die IRH-Hater der letzten Wochen sein.

John gefällt mir gut wie lange nicht mehr. Weiberheld, cool, und das gemeinsame Abendessen direkt am Anfang ist toll geschrieben.

Das Sinclair Jahr 2020 finde ich bis jetzt stark! In meiner persönlichen Jahresbestenliste setzt sich „Herzblut“ neben „Himmelfahrtskommando zur Höllenbrut „ gemeinsam auf Platz 1!

Fazit: klar... TOP.... was sonst,,,

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132365
hchristian111
Doppel-As


Dabei seit: 15.12.2019
Beiträge: 144

09.05.2020 19:07
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Werde ihn nächste Woche lesen. Bis dahin bin ich gespannt auf Rezensionen von Lesern, die nicht unkritisch alle IRH-Romane TOP bewerten. großes Grinsen

Nein, im Ernst: MotW klingt gar nicht mal schlecht. Ich liebe die IRH-Romane vergangener Tage. Bin guter Dinge, dass er dahin zurückfindet.

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132373
Der Geist des Weines Der Geist des Weines ist männlich
Tripel-As


Dabei seit: 22.12.2015
Beiträge: 166

10.05.2020 10:54
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Und wieder ein Top für tolle Unterhaltung!

Die Dialoge und das Private haben mir auch sehr gefallen....

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132408
Aldyron
Mitglied




Dabei seit: 29.04.2019
Beiträge: 46

10.05.2020 22:02
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Ein sehr guter Roman!
Etwas brutal, ziemlich spannend und am Schluß sogar überraschend!
Florians Schreibstil ist einfach klasse. Ich kann ihn einfach flüssig lesen und er bringt die 'Nebenhandlungen' richtig gut zwischen der 'Haupthandlung' unter.
Wäre Johns Situation zum Schluß nicht so dramatisch, man hätte herrlich drüber lachen können großes Grinsen
Einfach gute Unterhaltung!

__________________
Gruselige Grüße Grusel
Alexander Weisheit

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132445
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 9810

14.05.2020 14:46
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Oh, ich dachte die hätte ich schon reingehauen. Vorsicht, hier kommt die Meinung eines bösen "IRH-Haters". Gleich vorweg, ich habe keine Spitzennote vergeben und war auch nicht begeistert. Also an alle die das aufregt, bitte meinen Beitrag einfach überlesen, ja?


Für alle, die eine Meinung von jemandem lesen wollen, der mit Hillbergs Art nicht mehr warm wird, obwohl er prima schreiben kann, hoffe ich einen nachvollziahbaren Text verfasst zu haben und gehe auch gern auf Rückfragen und Kommentare ein.






Humoristische Smalltalkdialoge nicht meins. Oder mit welcher Frau John jetzt rummacht. Oder die obligatorische Verbindung einem zu altem Hillberg-Roman. Dass irgendeine Polizistin suspendiert wurde ist mir erstmal egal. Ich bin wegen dem Fall der Woche hier.

Ritualmorde fallen schonmal nicht ins Fachgebiet des Geisterjägers. Selbst wenn es Satanisten sind. Die sind doch meistens nur Gestörte und ein Fall für die Normale Polizei. Es gibt kein Zeichen auf paranormele Morde oder unnatürliche Rückstande an den Opfern.


Die Ermittlungen sind realistisch. Ein Rätselraten um die Identität des Killers gibt es aber nicht. Der Leser erfährt sehr schnell, dass Emily und ihre Hunde dahinter stecken. Obwohl sie ein Mensch ist und mit weltlichen Mitteln mordet, steht natürlich die Hölle hinter ihr. Oder genauer gesagt ist es Lilith, der sie die Opfer darbringt.

So darf Emily weiter morden und ganz die böse Gegenspielerin sein, während der Geisterjäger sie jagt. Natürlich kommt es so passend, wie es kommen muss. Emily ist gerade dort fröhlich am weitermorden, wo John kurze Zeit später auftaucht und sie den Geisterjäger erfolgreich überrumpeln kann. Es erwischt ihn, er wird bewusstlos und als er erwacht, befindet er sich in Gefangenschaft der selbstsicheren Gegenseite. Kennt man!

Nun ist guter Rat teuer. Eigentlich ist Davina suspendiert, aber da sie durch den Fall in Glamis Castle schonmal mit dem Übernatürlichen zu tun hatte, darf sie mit helfen. Ok, Emily betet Lilith an. Aber das heißt immer noch nicht, dass man es hier mit mehr als normalen Morden zu tun hat. Bis jetzt ist sie auch nur eine weltliche Killerin. Dafür spricht schonmal, dass sie dem Geisterjäger die offensichtlichen Waffen abnimmt, aber das Kreuz lässt. Ok, später erwähnt sie, dass sie den berühmten Sohn des Lichts natürlich kennt. Aber ihm dann seine stärkste Waffe lassen. Jaja. Wie wäre es, wenn der nächste Gegner der Woche John niederkloppt und ihm dann nur das Kreuz abnimmt und irgendwo versteckt? Dann hätte man zwar nicht den Ruhm, der Hölle ihren Erzfeind geopfert zu haben (was ja immer schief geht), aber Asmodis würde sicher auch jeden belohnen, der ihm das Kleinod nimmt.

John bekommt dann seine obligatorische Beinahetod-Szene spendiert, als er von Dobermännern angegriffen wird. Plötzlich war der zweite Hund da! Er kam von der Seite, während am Eingang das Bellen weiterer Tiere erklang. Keine Chance! Die Bestien würden mich bei lebendigem Leib .. In letzter Sekunde hält Emily ihre Tierchen davon ab, den Geisterjäger zu zerfleischen.

In der Zwischenzeit hat man mit Carlottas Hilfe den Wald von oben abgesucht und ein Ziel. Maxime, Davina und Detective Inspector Conrad Sallis brechen dorthin auf. Sie werden von Emily überrascht und wieder ruft sie ihre Tiere zurück, als sie Davina am Wickel haben. “Ich werde dich so langsam zerhacken, dass du dir wünschen wirst, wir hätten die Hunde nicht zurückgepfiffen.“ Hey, warum lässt man denen nicht auch mal ein bisschen Spaß? Es kommt wie es kommen muss. Davina leistet noch etwas Gegenwehr, dann will Emily sie erschießen und gerade abdrücken, als total unerwartet Carlotta als Retterin vom Himmel fährt.

John findet in der Hütte unter der obligatorischen Falltür zwar die Kinder, wird aber auch von Lilith oder eher dem Einfluss ihres verderbten Opferaltares attackiert. Er ruft die Erzengel an. Aber wieder mal funktioniert das Kreuz nicht. Das schockt mich auch nicht mehr, kommt halt ab und an vor, ist nichts neues.

Die Offenbarung mit Christine Grey als zweite Killerin ist mal was anderes. Es gibt genug Hinweise darauf. Ich habe eher darüber nachgedacht, ob die beiden nicht die gleiche Person sein könnten. Aber dann kam die Szene von Christines „Entführung“, wo beide Frauen gleichzeitig an einem Ort aufeinandertrafen und ich habe die Vermutung verworfen.

Irrtümer und dumme Missverständnisse sind mir auch unangenehm aufgefallen. Zweimal hintereinander sagt jemand, dass eine Tür verschlossen ist. Das wird dann bezweifelt und ausprobiert und sie lässt sich tatsächlich öffnen. Oder völlig sinnlose Gesprächshülsen, wie man sie sonst nur von Dark kennt. “Und die Eingeweide aus dem Haus der Greys stammen von einem Schwein.“ „Wild oder Haus?“ „Spielt das eine Rolle?“ Davina zuckte mit den Schultern. „Man kann nie wissen.“ „Soll ich noch mal anrufen?“, fragte Conrad wütend. „Nein, dafür haben wir jetzt keine Zeit.“



Am Ende haben wir einen Fall der Woche, der eigentlich nur ein Krimi ist. Da ist Charlotta echt das einzig übernatürliche und genau genommen kam die auch nur aus einem Genlabor. Aber gut. Was den Roman für mich gut macht sind die Dinge, die dem Roman fehlen. Epische Ereignisse. Haufenweise Querverweise. Duzende Figuren der Serie treffen wie bei einem Marve-Finalfilm aufeinander. Es ist einfach ein Fall der Woche. Immer noch nicht so gut wie Hillebergs ersten Romane, weil er inzwischen halt leider seinen Stil gefunden hat und den durchzieht.





großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff (noch 7 von 10 Kreuzen) für einen einfach mal GUTen Roman. Ich freue mich aber echt, auf seinen kommenden Zweiteiler bei PZ.

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https://gruselroman.fandom.com/de

Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dämonenkiller (vielleicht pausiert bis die Neuauflage aufgeholt hat)

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132576
Postmeister
Jungspund


Dabei seit: 08.05.2019
Beiträge: 10

14.05.2020 15:47
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Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Vorsicht, hier kommt die Meinung eines bösen "IRH-Haters".


Wenn man sachlich Kritik übt, ist man kein Hater, sondern Kritiker. "Hater" ist Fanboy-Sprech für Leute, die etwas negatives über LieblingsautorInnen, -sängerInnen oder -schauspielerInnen sagen.
Zitat:

Ich freue mich aber echt, auf seinen kommenden Zweiteiler bei PZ.


Ich nicht wirklich, denn ich habe Angst, dass er dort auch zu einem dominierenden Autor wird. Maddrax hat er ja auch bereits zu einem Drittel übernommen und mich damit aus der Serie getrieben. Ich bin fest davon überzeugt, dass IRH wieder Romane schreiben kann, die auch mir gefallen, wenn er mal ein wenig kürzer tritt und nicht Romane am Fließband produziert.
Klasse statt Masse Alt

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132583
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 9810

14.05.2020 15:56
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Das mit MX verstehe ich. Ging mir auch so. Wobei er bei MX zum Stil der gesamten Serie passt. Krachende Abenteuer um jeden Preis. Da haben mich auch genug Romane anderer Autoren gestört.

Bei PZ schreibt er irgendwie anders. Da hätte ich nichts dagegen, wenn er regelmäßig einen Roman beisteuert. Nach Schwichtenberg ist Hilleberg vielleicht sogar auf Platz 2 meiner männlichen Lieblings-PZ-Autoren.

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132584
Destero Destero ist männlich
Eroberer


Dabei seit: 29.01.2020
Beiträge: 55

15.05.2020 16:54
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Unsere John Sinclair Romanheft-Charts (TOP 10 -Beta) Band 1500 bis "Heute"

GLÜCKWUNSCH!!! Nach Update ist "Herzblut" neue NR.1 !!! Na ja, wird wohl leider nicht lange dort oben bleiben.... Die IRH Hater werden schon dafür sorgen..... gibt es eigentlich einen festen Zeitaum, nachdem ein Update für die Charts durchgeführt wird????

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132615
Dämonengeist Dämonengeist ist männlich
Administrator




Dabei seit: 25.11.2007
Beiträge: 2727

15.05.2020 18:51
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Das weiß ich nicht, aber manchmal scheint es eine ganze Weile zu dauern. Wenn man den Durchschnitt der jetzt gespeicherten Bewertungen für "Herzblut" ausrechnet, fällt er leider schon wieder aus den Top 10 raus.

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www.facebook.com/RafaelMarquesJS

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132619
hchristian111
Doppel-As


Dabei seit: 15.12.2019
Beiträge: 144

15.05.2020 20:45
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Ich finde es ziemlich x€&_=%) immer und immer wieder von IRH-Hatern zu sprechen. Das nervt einfach und ist total kindisch...

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132625
iceman76 iceman76 ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.09.2008
Beiträge: 8075

15.05.2020 21:38
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Zitat:
Original von hchristian111
Ich finde es ziemlich x€&_=%) immer und immer wieder von IRH-Hatern zu sprechen. Das nervt einfach und ist total kindisch...


Das ist genau so nervig als wenn man in einer Tour Jason Dark runtermacht...
... aber wer Spaß daran hat!
Gut das es diverse Administrationsmöglichkeiten gibt...

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132632
Schneedrache
Mitglied


Dabei seit: 23.11.2019
Beiträge: 44

16.05.2020 14:39
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Zitat:
Original von Tulimyrsky
Endlich mal wieder ein Motw-Roman von Florian. Hier wird endlich mal wieder seine erzählerische Stärke betont. Besonders die Charakterzeichnung von vermeintlichen Nebencharakteren wie meine geschätzte Davina, die nach wie vor eine sehr gute Ergänzung für das Sinclair Team wäre.

Finde ich auch, aber das Team ist auch schon recht groß. Das hat man auch am Anfang des Romans gesehen, mit dem eigentlich unnötigen Essen mit Glenda, Jane und Janes Freund, die dann aber keine Rolle spielen. So unnötige Szenen, wo an nicht benutzte Figuren erinnert wird, damit sie nicht in Vergessenheit geraten, mag ich nicht besonders. Mehr Kritik habe ich nicht. Die (mehr Psycho- als) Monster-of-the-week-Geschichte ist Florian sehr gut gelungen. Von mir ein sehr gut. Es geht doch tatsächlich auch mal eine Nummer kleiner. (Die nächste Trilogie kommt jedoch bestimmt.)

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132662
JohnSinclairFanClub
Routinier




Dabei seit: 15.10.2018
Beiträge: 448

25.05.2020 15:06
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Ich habe meinen Abstimmungs-Punkt auf "sehr gut" gesetzt.
Fühlte mich prächtig unterhalten. Mit richtiger Polizeiarbeit, offiziellem Einsatz, John in leichte "Frauen-Geschichten" verwickelt, und menschlich erfrischende Dialoge.

Der Roman war für mich sehr entspannt - und wieder einmal superflüssig - zu lesen. Die entschleunigte Geschichte tat irgendwie mal ganz gut, so im Vergleich zu diesen ganzen relativ epischen Szenarios der vergangenen Hefte (die ich ja aber auch sehr gut bis top fand).
Alles bekommt genug Platz und die Charaktere können sich viel mehr entfalten. Davina, der "Ersatzpolizist", Carlotta, Maxine, und das "Killerduo", alles Figuren die klasse waren.
Es gibt in der Tat einige blutige Momente, aber ich fand, das war jetzt durchaus nix Extremes oder richtig Hartes.

Toll war irgendwie, dass John als Unterstützung gerufen wurde, weil die brutalen Morde doch ein wenig kurios waren. Also halt vielleicht nicht übernatürlichen Ursprungs, aber jemand mit Johns Erfahrung könnte evtl. eine große Hilfe bei diesem Fall sein... für mich ganz plausibel, dass auch mal SO auf den Geisterjäger zurückgegriffen wird.
Und in der Tat kam es ja - wie das Gleichgewicht schon schrieb - in quasi keiner Szene des Heftes zu einem wirklichen "übernatürlichen" Phänomen. Das Einzige war wirklich Carlotta.
Trotzdem habe ich im Hinterkopf, dass die Killerfrauen in ihrem Psychospielchen ja irgendwie den Namen Lilith ins Spiel brachten. Ich meine, der kommt einen ja nicht einfach so zugeflogen. Da müsste eigentlich mehr hinterstecken - obwohl es in diesem Heft nicht zu weiteren Erklärungen kam. Aber die beiden "besessenen" Frauen waren ja schon extrem in ihrer Angehensweise. Da muss halt schon irgendetwas "Krasses" passiert sein, sonst wird man nicht so... finde ich. (Eigene Kinder opfern, Ehemann auf solch eine Art und Weise umbringen,... mit den Hackmessern Brustkörbe öffnen um Herzen zu entnehmen,... Dobermänner zum Zerfleischen losschicken,...anderen LSD ins Getränk mischen großes Grinsen )
Vielleicht wird auf diese Geschichte ja irgendwann noch einmal Bezug genommen.

Außerdem finde ich, dass auch Einsteiger mit diesem Heft gut bedient sind, denn alles wird soweit noch gut erklärt (was z.B. Carlotta angeht, oder wer Lilith ist).

Das Cover fand ich gut und passend.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von JohnSinclairFanClub am 25.05.2020 15:08.

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133090
Koboldoo Koboldoo ist männlich
Haudegen




Dabei seit: 18.02.2016
Beiträge: 655

02.06.2020 07:32
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Für mich war des auch eher Krimi als Grusel. Dafür war die Handlung aber sehr spannend und es hat fast nicht gestört, dass keine Dämonen anwesend waren. Das wäre auch mein einziger Kritikpunkt. Lilith hätte ruhig mal einen Kurzauftritt haben können. Carlotta passte auch gut zum Geschehen und wird langsam erwachsen. Davina sollte das Angebot von John annehmen und Teil des Sinclair-Teams werden. Die verflixte Situation für John mit Glenda und Maxine war zwar ein wenig übertrieben aber trotzdem amüsant.

Bewertung: Sehr gut.

Cover: Gefällt mir auch sehr gut.

__________________
Ich lese John Sinclair + MADDRAX (Ziel für 2020 = Band 220 - 280 lesen)

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133427
Isaak S. Isaak S. ist männlich
Routinier




Dabei seit: 10.03.2018
Beiträge: 252

05.06.2020 23:57
RE: Band 2182: Herzblut
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PSYCHOTHRILLER
Eine interessante Geschichte ganz ohne die Mächte des Übernatürlichen, wenn man von der Sache mit dem LSD absieht. Das Gruseligste waren dann wohl die Dobermänner. Andererseits ein solides Horror-Setting. Zwei Frauen wollen Dienerinnen der Hölle werden: "Drei Herzen und die Seele eines Kindes." (Seite 50). Gute Story.

UNKLARHEITEN
Spannung hat mich während der Lektüre kaum gepackt. Zum einen wurde die eine der beiden Täterinnen von Anfang an benannt (Emily List). Zum anderen war vieles, wie auch schon TULIMYRSKY schrieb, vorhersehbar.
Vielmehr hat mich aber gestört, dass mir nicht die Geschichte erzählt wurde, die mich interessiert hätte. Nämlich die Hintergründe, wie es dazu kam, dass Grey und List diesen Weg eingeschlagen hatten.
Ich habe dann auch irgendwann den Verlauf der Ereignisse nicht mehr nachvollziehen können. Die beiden Frauen hatten doch schon vier Herzen gesammelt und ein Kind mehr als nötig gefangen. Worauf haben sie gewartet? Warum trägt die Grey auf einmal diesen grauen Tarnanzug? Und warum haben sie John nicht gleich in den Keller gesperrt? Woher hatten sie das Bild von Lilith? Ich finde, dass hier Story-Potential vergeudet bzw. missachtet wurde. Schade eigentlich.

SINCLAIR-TEAM
Davina McCarthy und Conrad Sallis haben mir gut gefallen, wenn auch die Verknüfpung zu Band 2085 etwas anstrengend war. (Solche 2-Jahres-Verknüpfungen sind leider ein wiederkehrender Mangel der Sinclair-Serie heute.)
Maxine und Carlotta wirken auf mich, einen Neu-Leser, immer ein bisschen wie JD-Altlasten, die von Zeit zu Zeit hervorgekramt werden müssen, ohne dass sie wirklich eine wichtige Rolle in der Welt des John Sinclair spielen. Die Übernachtung bei Maxine fand ich langweilig und John in seiner Libido-Orientierung irritierend anachronistisch und fehl am Platz.
Das Gespräch über Carlottas Zukunftspläne und ihre Isolation hat mich sogar genervt. Nicht nur, weil hier wie auch bei Lykaon-Denise die gleichen Register eines "armen, einsamen Monsters" gezogen werden, sondern vor allem, weil ich finde, dass die Sinclair-Serie von ihrer DNA her gar nicht den literarischen Raum für solche tiefen psychischen Konflikte bietet. So wirken die Gespräche mit oder über Carlotta auf mich immer irgendwie kitschig (Seite 47-48 ).
Die Verknüpfung des Sinclair-Teams mit den Ereignissen in Dundee (Seite 4-7) fand ich sehr schlecht. Aus drei Gründen:
1. Langweilig (siehe GLEICHGEWICHT: "humoristische Smalltalk-Dialoge); 2. Altbackene Serien-Ironie (kein Abend ohne Zwischenfälle); 3. Unnötiger Erzählballast (siehe SCHNEEDRACHE).

MEINE LEKTÜRE
Ohne den Rest des Sinclair-Teams und ohne Maxine und Carlotta hätte das eine richtig gute Geschichte werden können. Ohne John und als McCarthy-Solo vielleicht sogar ein Topp-Heft. So aber bleibt Band 2182 eine interessante Idee in einer dankeswerterweise abgeschlossenen Einzelgeschichte mittlerer Qualität.

__________________
Am Anfang war... - Was war nochmal am Anfang?

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Isaak S. am 05.06.2020 23:58.

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133560
Sinclair Sinclair ist männlich
Haudegen




Dabei seit: 12.04.2020
Beiträge: 737

11.06.2020 11:45
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Handlung: John wird von der Polizei in Dundee als Berater angefordert. Drei grausame Ritualmorde geben der örtlichen Polizei Rätsel auf. Dem letzten Opfer wurden die Gliedmaßen abgeschlagen bevor es verblutete. Post Hum wurden allen Opfern die Herzen entwendet. John ist überrascht als er von Detectiv Inspector Conrad Sallis empfangen wird. Von Sallis erfährt er das Chefinspektorin Davina McCarthy nach den letzten Ereignissen, bei denen eine Kollegin ums Leben kam, vom Dienst suspendiert wurde. John begleitet Sallis zur Befragung von Christine Grey, der Witwe des letzen Opfers. Sie erfahren dort nichts Wesentliches. Christine legt ihnen lediglich nah, für weitere Fragen, sich an Emily List zu wenden, die Arbeitskollegin ihres ermordeten Mannes. John sucht heimlich Davina McCarthy zu Hause auf und informiert sie über den aktuellen Fall. Danach übernachtet er bei Maxine und Carlotta. Am nächsten Morgen überstürzen sich die Ereignisse. Christines Kinder sind nicht in der Schule erschienen und ausgerechnet Emily List hatte sie betreut. Als John und Sallis, Emilys Haus erreichen, finden sie Spuren einer weiteren Bluttat. Während Sallis die Ermittlungen leitet, fährt John zurück zu Christine Grey. Unterwegs erhält er einen Anruf von Davina. Nach ihren Recherchen geht sie davon aus, das Emily eine Dienerin Liliths ist. Als John das Haus der Greys erreicht, kommt er zu spät. Ihn erwartet ein grauenhafter Anblick. Zu dem gerät er in eine Falle und wird von Emily niedergeschlagen. Als er erwacht befindet er sich genauso wie Christine und ihre Kinder in Emilys Gewalt, bewacht von vier blutrünstigen Dobermännern. Kann John das Blatt noch einmal wenden und Christine und ihre Kinder vor einem schrecklichen Schicksal bewahren?

Meinung: Ein Roman von Ian Rolf Hill auf den ich besonders gespannt gewesen war. Das lag in erster Linie daran das ich mir, unter dem Titel und der Vorschau, nicht allzu viel vorstellen konnte. Der Auftakt war auch gleich denkwürdig. Auf Seite 3 schlägt eine Vermummte Paul Greys Fuß ab. Auf Seite 4 greift John nach einem Bein, um es mit bloßen Händen aus dem Gelenk zu reißen. Daraus wird dann aber ein harmloses Hähnchen-Essen mit Glenda, Jane und Chris. Das anschließende Tischgespräch bietet ernste und humorvolle Anspielungen, auf bekannte Ereignisse der Serie. Ich habe auch schon viele Hähnchen gegessen, aber vom hier angesprochenen Wunschknochen noch nie gehört. Man lernt bekanntlich nie aus. Im Verlauf der weiteren Handlung habe ich mich gefragt, ob Davina in der Nähe von Maxine wohnt, da John deren Haus scheinbar zu Fuß erreicht hat. Sallis hat John in der Nähe von Davinas Wohnung abgesetzt. Da John kein Auto zur Verfügung hatte, habe ich mich gefragt, wie er denn den Weg zu Maxine geschafft hat? Bekanntermaßen bin ich kein Freund von Carlotta, die wohl für mich der unbeliebteste Charakter der Serie ist. Trotzdem muss ich zugeben, dass sie in diesem Roman gereifter wirkt. Eine unterschwellige Botschaft im Roman habe ich auch verstanden. Konnte es wirklich Zufall sein, das der Roman mit einem Hähnchen-Essen beginnt? Oder dass John, auf Carlottas Frage was er sich zu Essen wünsche, antwortet, das er Geflügel bereits gestern hatte? Beides gehört zu den dunkelsten Fantasien, die ich auch selber entwickelt habe um Carlotta los zu werden. Aber zurück zum Roman. Ian Rolf Hill steigerte in bekannter Manier, die Spannung immer mehr, während Lilith bedrohlich im Hintergrund lauerte. Am Ende des Romans kam es zu einem furiosen Finale, bei dem man als Leser schon aufpassen musste um den Überblick zu behalten. John war mehr Hindernis als Hilfe. Er erlebte das Finale im LSD-Rausch und konnte zwischen Halluzinationen und der Wirklichkeit nicht mehr unterscheiden. So mussten andere die Arbeit machen. Als er sich einen Moment lang zu sicher fühlte, wurde Inspektor Sallis tödlich verletzt. Auch für Davina McCarthy schien es, mehr als einmal, so als würde sie den Fall nicht überleben. Am Ende überlebte sie zwar, war aber einmal mehr die tragische Figur, in deren Beisein ein Kollege den Tod gefunden hatte. Was wird Ian Rolf Hill aus dieser interessanten Person machen? Verstärkt sie vielleicht doch noch Johns Abteilung in London? Eigentlich wäre es schade sie fallen zulassen. Die Figur hat noch Potential. Eie sehr große Überraschung war die wahre Identität der Schlächterin. Mein erster Gedanke war: „Ist das überhaupt logisch?“ Bei näherer Überlegung kam ich zu der Überzeugung, warum nicht? Ian Rolf Hill hatte sich allen Möglichkeiten des Genres bedient und eine perfekte Tarnung geschaffen, um den Leser zu täuschen. Gut gemacht. Etwas gemein war dann der Schluss, als einige Fragen offen blieben, die weder in diesem noch den Folge-Romanen kurzfristig beantwortet wurden. Was hat Maxine John verheimlicht? Wieso ist das Essen sein geringstes Problem? Ob die Fragen irgendwann beantwortet werden? Bei der Gesamtbewertung war ich bis zur letzten Seite zwischen zwei Möglichkeiten unentschlossen. Da ich aber eine Entscheidung fällen musste, gebe ich für diesen Roman ein voll gut und damit dann 4,5 von 5 Kreuzen. Nach der üblichen Bewertung im Forum habe ich hier mit Sehr gut abgestimmt.
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hchristian111
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14.06.2020 07:45
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Bei der Schlagzahl, die IRH an Romanen in diversen Heftserien vorlegt ist es klar, dass er an das Niveau eines Marc Freund nicht herankommen kann. Das ist zumindest meine Meinung. Dennoch hat er hier endlich mal wieder einen GUTEN Roman abgeliefert.

Die Ermittlungsarbeit, ganz ohne den Einsatz des magischen Waffenarsenals und schöne Charakterzeichnungen haben mich letztendlich überzeugt. Kommt nicht an seine Anfangsromane heran, aber ist doch angenehmer zu lesen als die Bumm-Bumm-Romane der letzten Monate.

Gestört haben mich die vielen Gespräche, die witzig sein wollten, aber es nicht waren. Langsame Erzählweise ist gut, aber in Maßen. Zum Ende kommt es zu einer Häufung von "die ehemalige Chefinspektorin", nun ja.

Ich denke mal, dass Florian sich die Kritik der letzten Zeit zu Herzen genommen hat. Das hier war auf jeden Fall ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung.

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26.06.2020 18:31
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Dieser Band hat mir sehr gut gefallen, ich weiß gar nicht, wie gefühlt lange es her ist, dass Florian einen Band der Woche geschrieben hat, aber dieser ist ihm richtig gut gelungen.

Die Grundidee ist nichts Neues, dass jemand sich Lilith anschließen möchte, aber die Umsetzung, wer da treibende Kraft war, die damit verbundene Überraschung, der Einsatz der Dobermänner, auch das nicht komplette Auflösen, wie es dazu kam, die Ermittlungen dahin, auch mit Davina, die gelungene Nutzung von Maxine und Carlotta, die Auflösung des Falles, hat mit alles echt gut gefallen, für einen Band der Woche fehlt mir gar nicht viel am Top.

Und das, obwohl Carlotta mit dabei war. Aber Ihre Art und Weise, ihn erwachsen sein, auch der nicht übertriebene Dialog zur Vorsicht mit Maxine, das hat alles gepasst und mir, ich glaube sogar zum ersten Mal, richtig gut gefallen. So ist die Figur der Carlotta für mich schön genutzt.

LG Lessy großes Grinsen Alt

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