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Autor Beitrag
Thema: Vampir-Horror-Roman TaschenbĂŒcher Covercharts Voting Runde 1
Olivaro

Antworten: 18
Hits: 282

15.04.2021 09:07 Forum: Cover-Charts

"SpezialitÀtenwochen im Forum"

Koch

Thema: EinfĂŒhrung zum Vampir-Horror-Roman-Taschenbuch
Olivaro

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Hits: 115

EinfĂŒhrung zum Vampir-Horror-Roman-Taschenbuch 12.04.2021 09:44 Forum: TaschenbĂŒcher

Eine Abhandlung ĂŒber das Vampir-Horror-Roman-Taschenbuch


Eine Reihe, deren wahrer Wert erst jetzt richtig gewĂŒrdigt werden kann - das Vampir-Horror-Taschenbuch. Durch das Konzept, abwechselnd Romane und Anthologien beziehungsweise Kollektionen einzelner Autoren und einen sowohl zeitlich wie auch thematisch weitgefassten Bereich der unheimlichen Phantastik zu veröffentlichen, bildet die Reihe einen fĂŒr jeden ernsthaften Sammler unentbehrlichen Bestandteil seiner Sammlung. Die Namen der Autoren lesen sich wie ein 'Who's Who' der Weird Fiction (und zum Teil auch der Science Fiction und Fantasy), und so bildet das VAMPIR-Taschenbuch ein ernstzunehmendes Pendant zu so renommierten und auch von der seriösen Literaturkritik anerkannten Reihen wie der BIBLIOTHEK DES HAUSES USHER und der BIBLIOTHEK VON BABEL. Das VAMPIR-Taschenbuch erschien monatlich (zuletzt zweimonatlich) von Oktober 1973 bis MĂ€rz 1980 und kann einen Bestand von 81 BĂ€nden vorweisen. Dieser Fundus gliedert sich in 42 Romane, 16 Kollektionen und 23 Anthologien.

Von den vorliegenden 42 Romanen stammt der verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig geringe Anteil von sieben BĂ€nden aus der Feder deutschsprachiger Autoren, die, mit Ausnahme von Hubert Straßl/Hugh Walkers BLUTFEST DER DÄMONEN (Bd. 17), erst in der SpĂ€tphase der Reihe erschienen. Von diesen Romanen ragen nur DIE DISCO-HEXE von Ernst Vlcek (Bd. 65) und PARASITEN DER HÖLLE von Hans-JĂŒrgen Raben/Miles Greene (Bd. 77) heraus, die von der QualitĂ€t sind, die Hugh Walker paradoxerweise in seinem Roman vermissen ließ: das BLUTFEST DER DÄMONEN ist Walkers untypischster Gruselroman, der nicht ĂŒber die Werke minder talentierter Schreiber hinausgeht. Vlceks Roman hingegen zeigt einmal mehr, wie eindringlich ein Roman sein kann, wenn man nur konsequent genug ist, den gĂ€ngigen Klischees aus dem Weg zu gehen. Charismatische Nebenpersonen, eine komplexe Handlung und ein lakonischer Schluss kennzeichnen diesen Band. Greenes PARASITEN DER HÖLLE wiederum erinnert in seiner sprachlich ausgefeilten und thematisch Ă€hnlich gelagerten Struktur an diverse Romane von Hugh Walker (ohne diesen jedoch zu kopieren). Die Romane DIE HEXE ISABEAU (Bd. 74) und HÖLLISCHE MÄCHTE (Bd. 79) bringen soliden Grusel mit stark erotischen Tönen, die eine Veröffentlichung im VAMPIR-Taschenbuch durchaus rechtfertigen. Nur Durchschnitt hingegen bieten DAS ERBE DES MAGIERS von Susanne Wiemer/John Wyman (Bd. 75) und DER FLUCH DES ÄGYPTERS von Elisabeth Bulla/Nelly Hamilton (Bd. 47), die leider zu sehr von den ĂŒblichen Klischees durchsetzt sind.

Die RomanĂŒbersetzungen, allesamt aus dem Englischen und Amerikanischen, erweisen sich als wahre Fundgrube, die fĂŒr jeden Leser etwas zu bieten hat. Die Spanne reicht vom Ă€ltesten Werk aus dem Jahre 1917 bis hin zu den Werken zeitgenössischer Autoren. Der grĂ¶ĂŸte Anteil stammt aus der Feder des Amerikaners Robert Lory, der mit einer siebenteiligen DRACULA- Serie (Bde. 5, 9, 13, 19, 25, 35 und 53) die Erlebnisse des vampirischen Grafen in der Gegenwart schildert. Es zeigt sich auch hier, wie deplaciert klassische Charaktere in der Gegenwart wirken, vor allem dann, wenn der Autor nicht in der Lage ist, AtmosphĂ€re und Stimmung ĂŒber Action und störende Anachronismen zu stellen oder gewisse Elemente des Gruselromans glaubhaft zu kombinieren. Die Neuauflage des ersten Bandes in der Nachdruck-Reihe DÄMONENLAND des Bastei Verlages scheint nicht ganz gerechtfertigt. Auch nicht interessanter ist Lorys SOTHON - TOD AUS DEM SCHWARZEM WASSER (Band 81), der zu dem ursprĂŒnglich im DÄMONENKILLER- Taschenbuch gestarteten Zyklus 'Horrorscope' gehört.

Der EnglĂ€nder Wilfred McNeilly veröffentlichte unter zwei Pseudonymen im VAMPIR-Taschenbuch. Unter Peter Saxon brachte er zwei Werke (Bde. 27 und 31) um die Hauptpersonen Lionel Marks und Steven Kane, wĂ€hrend in den fĂŒnf Romanen (Bde. 15, 23, 33, 37 und 56), die er als Errol Lecale verfasste, der "Okkult-Spezialist" Eli Podram im Mittelpunkt steht. McNeilly zeichnet sich in seinen Romanen durch einen starken Hang zu Grausamkeiten aus, der in den VAMPIR-BĂ€nden gemildert scheint, jedoch in anderen Werken (die im Anne Erber Verlag publiziert wurden) voll zum Tragen kommen. Pate fĂŒr diese Romane stand vermutlich der englische Schriftsteller Dennis Wheatley; der in seinen reißerischen Thrillern um Satanismus und Okkultismus eine Ă€hnliche Tendenz zeigt. Zumindest konnte man McNeilly nicht den Vorwurf machen, er wĂ€re unvorbereitet an seine Werke herangegangen: intensive BeschĂ€ftigung mit okkulten Themen und vor allem dem Voodooglauben lassen sich aus allen seinen Werken herauslesen, was sich negativ vor allem auf die Lesbarkeit auswirkt. Zudem ist McNeilly kein begabter Autor, dessen Werke einen so großen Lesegenuß vermitteln wĂŒrden, um dieses Manko auszugleichen.

Unter dem Pseudonym Carl Dreadstone (hinter dem sich die Schriftsteller John Ramsey Campbell und Walter Harris verbergen) erschienen vier Romane (Bde. 63, 67, 69 und 71), die originalgetreue NacherzĂ€hlungen von klassischen UNIVERSAL Filmen bilden. Diese BĂ€nde basieren auf den OriginaldrehbĂŒchern zu den Filmen THE MUMMY (USA 1932), CREATURE FROM THE BLACK LAGOON (USA 1954), THE WOLFMAN (USA 1941) und THE WEREWOLF OF LONDON (USA 1935). Die Romanadaption DER WOLFSMENSCH wurde, da der Roman nicht die ausreichende Seitenzahl aufwies, um die ErzĂ€hlung DER WERWOLF VON LONDON von H. Warner Munn ergĂ€nzt. Diese ErzĂ€hlung wurde bereits in der Anthologie EISKALT IST DIE TOTENHAND (Bd. 16) abgedruckt, allerdings unter Verwendung einer anderen Übersetzung. Die Adaptionen zu zwei weiteren UNIVERSAL Filmen (THE BRIDE OF FRANKENSTEIN, USA 1935 und DRACULA'S DAUGHTER, USA 1936) erschienen im VAMPIR HORROR-ROMAN als Nrn. 389 und 383, ebenfalls unter Carl Dreadstone.

Mit dem VAMPIR-Taschenbuch Bd. 73 legte der Verlag die Romanfassung es eines der einflussreichsten Filme des Genres vor: DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN wurde verfasst vom Drehbuchautor (John Russo) des gleichnamigen Filmes, der am Anfang einer ganzen Reihe von Àhnlich gelagerten Streifen stand. Weniger anspruchsvoll ist der Film THE PACK/DIE MEUTE (1977), dessen Romanversion als VAMPIR-Taschenbuch Bd. 61 erschien.

Vom englischen Autor David Case stammt der Roman DER ENTFESSELTE DÄMON (Bd. 43), der die literarische Vorlage zu einem Gruselfilm (FENGRIFFEN, Großbritannien 1974) der Produktionsfirma AMICUS liefern sollte. Der Roman wurde in gekĂŒrzter Fassung erneut als VAMPIR HORRORROMAN Nr. 344 aufgelegt.

Einzelromane von unterschiedlicher QualitĂ€t werden dem Leser mit den Nummern 1, 21, 39, 45, 51 und 58 geboten, darunter ein FrĂŒhwerk des mittlerweile zum Bestsellerautor avancierten "Ratten"- Autors James Herbert, eine wohldurchdachte Fortsetzung der Frankenstein Thematik von Paul W. Fairman und der Zeitreise-Roman HORROR-TRIP INS HEXENLAND von Irving A. Greenfield, der spĂ€ter noch einmal als VAMPIR HORROR-ROMAN Nr. 444 aufgelegt wurde.

Von Brian Lumley wurde ein Roman (DIE HERRSCHAFT DER MONSTER, Bd. 29) aus seinem fĂŒnfteiligen 'Titus Crow'- Zyklus veröffentlicht, ein durchaus gelungener Beitrag zu Lovecrafts CTHULHU- Mythos (ein weiterer Roman um Titus Crow sollte 1979 bei Bastei in der HORROR-BIBLIOTHEK erscheinen).

BerĂŒhmte phantastische Autoren finden sich ebenfalls mit ihren Romanen im VAMPIR-Taschenbuch. Sax Rohmer (geistiger Vater von Dr. Fu Manchu) liefert mit dem Roman DIE MUMIENKÄFER aus dem Jahre 1917 das Ă€lteste in der Reihe veröffentlichte Werk, von Fritz Leiber hingegen folgte mit SPIELBALL DER HEXEN (Bd. 41) aus dem Jahre 1943 nicht nur ein "Höhepunkt der traditionellen Phantastik in Amerika" (Rein A. Zondergeld), sondern auch die Vorlage fĂŒr zwei weitere unheimliche Filme (WEIRD WOMAN, USA 1944 und NIGHT OF THE EAGLE, Großbritannien 1961). Aus der Feder der vornehmlich als Fantasy-Autorin bekannten Evangeline Walton stammt der 1945 verfasste Roman DER HEXENKREIS (Bd. 7), die romantisch-unheimliche Geschichte um ein Spukhaus. WĂ€hrend Abraham Merritt in seinem Roman DIE KÖNIGIN DER SCHATTEN (Bd. 60) aus dem Jahre 1934 eher seinem Ruf als Verfasser von fantasynahen Abenteuerromanen gerecht wurde, lieferte er mit dem 1933 geschriebenen Roman FLIEH, HEXE, FLIEH (Bd. 3) einen interessanten Gruselroman, der in Stil und Aufbau an die Detektiv- und Kriminalgeschichten aus der ersten HĂ€lfte unseres Jahrhunderts erinnert. Die QualitĂ€t dieses Werkes wurde rasch erkannt und bald nach Erscheinen von Tod Browning verfilmt (THE DEVIL DOLL, USA 1936).

Von den Kollektionen, also Storysammlungen eines einzelnen Autors, stammt der Hauptanteil von sechs BĂ€nden vom EnglĂ€nder Ronald Chetwynd-Hayes (1919-2001). Seine Geschichten gehören mit zu den gelungensten StĂŒcken Schwarzen Humors, die vor allem in den spĂ€teren BĂ€nden eine fĂŒr diese Gattung ungewöhnliche lyrische QualitĂ€t und Tragik in der Schilderung der Personen aufweisen. Diese scheinbar widersprĂŒchlichen Ingredienzien vermochte der Verfasser auf so spezifische Weise zu kombinieren, daß man eine Chetwynd-Hayes-Geschichte schon nach wenigen Zeilen erkennt. Zudem verfolgen manche ErzĂ€hlungen in ihren parabelhaften ZĂŒgen eine durchaus ernste Absicht: Außenseiter und Sonderlinge sind in Wahrheit die "wertvolleren" Menschen, die scheinbare Moral ehrwĂŒrdiger BĂŒrger wird als Blendung entlarvt, und vor allem das Verbrechen der "Unmenschlichkeit" rĂ€cht sich bei Chetwynd-Hayes gnadenlos. Zu keinem Zeitpunkt wirken die Geschichten jedoch belehrend oder moralisierend, man kann sie auch nur aus "Spaß an der Freud"' konsumieren. Die besten Geschichten finden sich in den BĂ€nden DER DÄMON IN DER WIEGE (Bd. 80) und 6x PANISCHE NÄCHTE (Bd. 57); dieser Band enthĂ€lt seine vermutlich gelungenste ErzĂ€hlung, EIN ORT NAMENS MANDERVILLE.

Eine Ă€hnliche Absicht verfolgte auch der deutsche Autor Wolfgang Altendorf mit seinen ErzĂ€hlungen, die in den BĂ€nden HENKERSMAHLZEITEN (Bd. 72) und VOM KOCH, DER SICH SELBST ZUBEREITETE (Bd. 62) gesammelt wurden. Bedauerlicherweise leiden diese Texte zu sehr an der GeschwĂ€tzigkeit des Verfassers, um einen stĂ€rkeren Eindruck zu hinterlassen. Der Band VOM KOCH... stellt die Neuauflage eines bereits 1973 im Diogenes Verlag erschienenen Hardcovers dar, allerdings fehlen bei VAMPIR gegenĂŒber dieser Erstausgabe vier ErzĂ€hlungen.

Die ErzĂ€hlungen des Amerikaners Jack Oleck, die in den beiden BĂ€nden 8x GÄNSEHAUT (Bd. 38) und ACHT LECKERBISSEN FÜR VAMPIRE (Bd. 46) gesammelt wurden, zeichnen sich weniger durch ihre literarische QualitĂ€t aus, als durch die Tatsache, dass Berni Wrightson, einer der bekanntesten amerikanischen Comic-KĂŒnstler, jede der ErzĂ€hlungen mit einer seiner detaillierten Zeichnungen ausgestattet hat.

Drei Kollektionen stammen von Schriftstellern, die sich vornehmlich in anderen Genres einen Namen gemacht haben. Der SF-Autor .James Gunn lieferte mit dem Band DIE HEXEN SIND UNTER UNS (Bd. 48) drei eher erheiternde Geschichten, wĂ€hrend der vornehmlich im Kriminalmilieu tĂ€tige Edward D. Hoch mit seine fĂŒnf ErzĂ€hlungen aus der Sammlung SCHOCK UM MITTERNACHT (Bd. 26) eher dem Reihensignet "Horror- Stories" gerecht wird. Der Band DAS HAUS DES GRAUENS (Bd. 52) von CONAN Erfinder Robert Ervin Howard bildet einen Höhepunkt innerhalb der Reihe VAMPIR- Taschenbuch. Intensiver kann sich der Leser unheimliche Geschichten nicht wĂŒnschen, und wenngleich einige der Texte einer nochmaligen Überarbeitung bedurft hĂ€tten, bietet der Band Grauen von unverhĂŒllter IntensitĂ€t. Ein weiterer geplanter Band mit ErzĂ€hlungen von Howard konnte durch die Einstellung nicht mehr im VAMPIR- Taschenbuch erscheinen, er wurde jedoch im April 1981 als Bd. 84 in der Reihe TERRA FANTASY unter dem Titel DAS UNGEHEUER AUS DEM SUMPF nachgereicht. Noch augenscheinlicher als dem HAUS fehlt diesem Band der 'finishing touch', an IntensitĂ€t mangelt es aber auch diesen acht ErzĂ€hlungen nicht.

Keine Anthologie ist die Sammlung WETTLAUF MIT DEM SENSENMANN (Bd. 32), denn hinter den fĂŒnf auf dem Titelbild angekĂŒndigten Autoren verbirgt sich der Schriftsteller R. Lionel Fanthorpe, der auch hier mit seinen harmlosen ErzĂ€hlungen vertreten ist.

Mit dem Namen Richard Davis bringt man eher die Anthologien-Reihe THE YEAR'S BEST HORROR STORIES in Verbindung, jedoch hat sich der Herausgeber in dem Band 8x WÜRGENDE ANGST (Bd. 44) einmal selbst als Autor versucht, mit durchaus respektablem Ergebnis.

Ein Band mit unheimlichen ErzĂ€hlungen stammt schließlich noch von einem Autor deutscher Feder: MASKEN DES TODES (Bd. 12) vereint fĂŒnf ErzĂ€hlungen von Hugh Walker, die sich mitunter wie Vorstudien zu seinen unheimlichen Romanen lesen (vier der ErzĂ€hlungen wurden fast zwanzig Jahre spĂ€ter bei Bastei als DÄMONENLAND Nr. 70 unter gleichem Titel nachgedruckt).

Den wichtigsten und literarisch bedeutendsten Anteil beim VAMPIR- Taschenbuch stellen in jeder Beziehung jedoch die Anthologien, kaum einer der 23 BĂ€nde, der nicht mit berĂŒhmten Namen aufwarten könnte. Unter der Aufsicht des Herausgebers Michel Parry erschienen neun Anthologien, die sehr unterschiedlich zu beurteilen sind. Die BĂ€nde RARITÄTEN AUS DES TEUFELS KÜCHE (Bd. 34) und ACHT TEUFELSEIER (Bd. 42) bilden die deutschen Ausgaben der ersten zwei MAYFLOWER BOOKS OF BLACK MAGIC STORIES, wĂ€hrend die BĂ€nde TEUFLISCHE KÜSSE (Bd. 64) und ZEHN TEUFELSKÜSSE (Bd. 68) die zweiteilige Anthologie DEVIL'S KISSES/MORE DEVIL'S KISSES mit erotischen Gruselgeschichten bilden.

Weitere themenspezifische Anthologien bringen TEUFLISCHE KATZEN (Bd. 55) und "Konkurrenten" berĂŒhmter Schauergestalten in der "Rivalen"- Reihe: WĂ€hrend sich in den Nrn. 66 und 76 unheimliche Kreaturen an den Vorbildern Frankenstein und King Kong messen wollen, bildet Bd. 70 mit DRACULAS RIVALEN zugleich eine der besten Anthologien mit Vampirgeschichten, die es gibt. Eine unabhĂ€ngige Anthologie Parrys ist LAUTLOS SCHLEICHT DAS GRAUEN (Bd. 22).

BĂ€nde aus renommierten Anthologie-Reihen bilden SCHREIE AUS DER SCHRECKENSKAMMER (Bd. 28), herausgegeben von Herbert Van Thal (PAN BOOKS OF HORROR) und DER TOTENVOGEL (Bd. 24), herausgegeben von Richard Davis (THE YEAR' S BEST HORROR STORIES). Kurt Singer, von dem auch bei anderen deutschen Verlagen Anthologien erschienen, betreute die BĂ€nde EISKALT IST DIE TOTENHAND (Bd. 16) und SATANSBRATEN A LA CARTE (Bd. 59), wĂ€hrend vom bekanntesten und anspruchsvollsten Herausgeber unheimlicher Anthologien bei VAMPIR lediglich ein Band erschien: Peter Haining wĂ€hlte die VISIONEN DES GRAUENS (Bd. 2) aus. Vier weitere Anthologien sind noch erwĂ€hnenswert. Neben drei Anthologien, die er fĂŒr den Heyne Verlag herausgab, zeichnet DÄMONENKILLER- Autor Kurt Luif auch fĂŒr GRÜSSE AUS DER TOTENGRUFT (Bd. 18) verantwortlich, wĂ€hrend der vor allem durch seine HENKER-Romane (im VAMPIR HORROR-ROMAN und GESPENSTERKRIMI) bekannte Uwe Vöhl die sehr gelungene Anthologie DIE GALGENPUPPE (Bd. 78) mit BeitrĂ€gen deutschsprachiger Autoren herausgab; leider wurden hier die im Vorwort erwĂ€hnten Illustrationen des Zeichners Udo Linke nicht gedruckt. Die Anthologie EXKLUSIVE ALPTRÄUME (Bd. 4), die offensichtlich vom Pabel-Verlag selbst zusammengestellt wurde, beinhaltet fast ausnahmslos Material aus dem legendĂ€ren Magazin WEIRD TALES.

Eine kleine Sensation bot der Verlag mit der Veröffentlichung des Bandes RENDEZVOUS MIT DEM WÜRGEENGEL (Bd. 36), wurde hier eine, wenngleich gekĂŒrzt, Ausgabe der von August Derleth im berĂŒhmten Verlag Arkham House herausgegebene Anthologie DARK MIND, DARK HEART offeriert - eine erstaunliche Leistung.

Die Galerie der Schriftsteller, die in den Anthologien mit ihren BeitrÀgen vertreten sind, umfasst aus dem Bereich der unheimlichen Phantastik Namen wie Montague Rhodes James, August Derleth, Howard Phillips Lovecraft, William Hope Hodgson, Cynthia Asquith, Algernon Blackwood, Ambrose Bierce, Jean Ray und John Ramsey Campbell, wÀhrend von der Science Fiction und Fantasy Autoren wie James Graham Ballard, Catherine Lucille Moore, Brian W. Aldiss, Theodore Sturgeon, Philip K. Dick und Herbert George Wells kommen. Schriftsteller mit anderer Reputation sind Henry Slesar, Angela Carter und Conrad Aiken, Jerome K. Jerome und Fjodor Sologub.

Das VAMPIR-Taschenbuch endete mit dem Vermerk "Liebe Leser ! Dies ist der letzte Vampir-Band, da die Romanserie, der Sie so lange die Treue gehalten haben, vorerst eingestellt wird." mit Band 81. Grund fĂŒr diese Einstellung waren auch hier die schlechten Verkaufszahlen, laut Aussage von Rainer Delfs, damals verantwortlicher Redakteur, wurde jedoch alles angekaufte Material veröffentlicht. Die BĂ€nde 1-5 hatten einen Umfang von bis zu 160 Seiten, der von Nr. 6 bis 45 auf 144 Seiten reduziert wurde, um ab Nr. 56 auf 161 Seiten anzuwachsen. Der Preis steigerte sich von 2,80 DM (Nrn. 1-42) ĂŒber 3 DM (Nrn. 43-54) auf 3,80 DM (Nrn. 55-81).

Die Titelbilder, die sich bis Bd. 50 auch auf der RĂŒckseite fortsetzen oder dort verkleinert abgedruckt wurden, stammen von einer Vielzahl von KĂŒnstlern. Besonders die frĂŒhen BĂ€nde unterscheiden sich angenehm von den ĂŒblichen Illustrationen, auch wurden auf den Nrn. 10, 12, 28, 58 und 59 zum Teil recht eindrucksvolle Photographien oder Montagen abgedruckt (wobei sich religiöse Puristen wohl am Cover zur Anthologie SATANSBRATEN A LA CARTE empört haben dĂŒrften), wĂ€hrend die Illustration auf Band 34 heute wohl kaum mehr den Jugendschutz passieren dĂŒrfte. Zehn Bilder stammen vom HollĂ€nder Karel Thole (entgegen den Vermerken in den BĂ€nden 26-30, 36, 37, 42-47, 49 und 50 wurden die Illustrationen nicht von ihm gefertigt) und acht weitere vom Russen Nikolai Lutohin. Band 37 trĂ€gt ein abgemaltes Filmfoto (aus PLAGUE OF THE ZOMBIES, Großbritannien 1965), wĂ€hrend auf Band 60 das ursprĂŒnglich fĂŒr den DÄMONENKILLER-Roman COCOS OPFERGANG (Nr. 149) geplante Titelbild gedruckt wurde. Die Illustrationen auf den BĂ€nden 71 und 73 waren bereits zuvor auf VAMPIR HORROR-ROMAN Nrn. 287 und 285 zu sehen. Weitere Titelbilder wurden von KĂŒnstlern wie Manuel Prieto, Frank Frazetta und Dieter Ziegenfeuter gestaltet. Eine erstaunliche Sorgfalt wurde bei den Übersetzungen gewaltet, hier ist vor allem die Arbeit von JĂŒrgen Saupe und Eva Malsch zu nennen. Eine besondere ErwĂ€hnung muß auch noch der (oder die) Verfasser der Klappentexte zu den Anthologien und Kollektionen erfahren, denn diese EinfĂŒhrungen und Inhaltsangaben sind in ihrer ironisch-sarkastischen Wortwahl meist ebenso amĂŒsant wie die Geschichten selbst oder stehen bei "ernsthafteren" Texten in krassem Gegensatz dazu.

In seiner thematischen Vielfalt und ansprechenden Aufmachung verdient es das VAMPIR- Taschenbuch, in jedem BĂŒcherregal mit phantastischer Literatur prĂ€sent zu sein.

Thema: EinfĂŒhrung zum DĂ€monenkiller-Taschenbuch
Olivaro

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EinfĂŒhrung zum DĂ€monenkiller-Taschenbuch 12.04.2021 09:42 Forum: DĂ€monenkiller-Taschenbuch

Eine Abhandlung ĂŒber das DĂ€monenkiller-Taschenbuch

Diese Taschenbuchreihe fĂŒhrte gleich zu Beginn ihre Leser in die Irre und sorgte fĂŒr Verwirrung und Ärger. Denn den Konsumenten erwarteten in dieser Reihe keine ErgĂ€nzungsromane zu der gleichzeitig laufenden DÄMONENKILLER-Heftserie, sondern fast ausschließlich Romane und wenige Anthologien, die mit der oben genannten Serie nichts zu tun hatten und zudem zu einem großen Teil von auslĂ€ndischen Autoren verfasst wurden.

In den Anzeigen, die fĂŒr das DÄMONENKILLER-Taschenbuch warben, fehlte jeglicher Hinweis zum Inhalt, und die Tatsache, dass zwei der ersten drei BĂ€nde von den Stammautoren der Heftserie, nĂ€mlich Ernst Vlcek und Kurt Luif, verfasst wurden, gab weiteren Anlass zur Annahme, es handle sich hierbei um einen Ableger der eigentlichen Serie. Die Bezeichnung DÄMONENKILLER war also, zumindest in der Anfangsphase, ein Etikettenschwindel. Vielmehr war das DÄMONENKILLER-Taschenbuch eine Art Pendant zum bereits vorliegenden VAMPIR-Taschenbuch, jedoch meist ohne dessen Niveau zu erreichen.

Das DÄMONENKILLER-Taschenbuch erschien von MĂ€rz 1975 bis Mai 1980 in monatlichem Rhythmus und brachte es auf dreiundsechzig BĂ€nde. Davon stammen dreiunddreißig von deutschsprachigen Autoren, die ab der Nr. 38 bis auf wenige BĂ€nde die restliche Produktion bestimmten. Anders als beim VAMPIR-Taschenbuch, wo es einen fast konstanten Wechsel zwischen Roman und Kollektion/Anthologie gab, bestand der Mammutanteil der BĂ€nde beim DÄMONENKILLER-Taschenbuch aus Romanen, und drei der vermeintlichen Anthologien waren in Wirklichkeit fast ausschließlich Sammlungen eines einzelnen Autors, der die darin enthaltenen Geschichten unter verschiedenen Pseudonymen geschrieben hatte. Es sind dies die BĂ€nde WILLKOMMEN IM GRUSELKABINETT, DAS MITTERNACHTSMUSEUM und HORDEN AUS DER FINSTERNIS, deren Verfasser Robert Lionel Fanthorpe ist. Hinzu kommen noch zwei Sammlungen von Ernst Vlcek/Paul Wolf SCHWARZES BLUT und LIEBESGRÜSSE AUS DEM JENSEITS und eine weitere von Übersetzer Werner Gronwald, der als Mortimer Colvin DER HERR DER SCHWARZEN SPINNEN beisteuerte. Vermutlich durch ein verlagsinternes Versehen ist das Erscheinen der hervorragenden Anthologie ZWISCHEN MITTERNACHT UND JENSEITS zu erklĂ€ren, denn diese Art Literatur war eigentlich dem VAMPIR-Taschenbuch vorbehalten. Insgesamt also ist der Anteil von ErzĂ€hlungen beim DÄMONENKILLER-Taschenbuch mit gerade sieben BĂ€nden eher unbedeutend und nicht charakteristisch fĂŒr diese Reihe.

Der Großteil der Übersetzungen, die zumeist aus dem Amerikanischen stammen, zeigt die typischen, eher Ă€rgerlichen Merkmale und Klischees dieser Gattung auf: Die Bedrohung manifestiert sich meist in der sehr realen Gestalt von einzelnen oder Gruppen von Satansanbetern und Sekten auf und Ă€hnelt von der Struktur her eher den sogenannten GASLICHT-Romanen, die hier lediglich um das eine oder andere paranormale/dĂ€monische Element ergĂ€nzt wurden. Andere wiederum waren nur auf den bloßen Effekt hin konzipiert, ohne eine befriedigende Geschichte zu erzĂ€hlen. Von diesen insgesamt sechsundzwanzig Romanen sind einige jedoch einer nĂ€heren Betrachtung wert.

Zum einen startete man eine lose Reihe von Romanen des Amerikaners Robert Lory (der im VAMPIR-Taschenbuch eine Serie mit modernen DRACULA-Romanen laufen hatte), deren Grundidee auf den zwölf Tierkreiszeichen basiert: In einer nicht nĂ€her definierten SphĂ€re ruft eine Art galaktischer Hexenmeister quasi die einzelnen Symbole auf, die fĂŒr den jeweiligen Roman die Bedrohung darstellen; ansonsten stehen diese Romane in keiner Verbindung zueinander, lediglich der Prolog bildet in der Reihe HORRORSCOPE den einzigen roten Faden. Im DÄMONENKILLER-Taschenbuch stellten in den Nrn. 8, 11, 14 und 19 Stier, Löwe, Zwilling und Jungfrau die Gefahr fĂŒr die Protagonisten dar. Danach wurde die Reihe nicht mehr weitergefĂŒhrt. MerkwĂŒrdigerweise erschien im VAMPIR-Taschenbuch nach dreieinhalb Jahren ein letzter Roman um die dĂ€monischen Sternzeichen. Der Krebs bildet mit Band 81 zugleich den Abschluss von VAMPIR.

Drei weitere BĂ€nde haben mehr oder minder stark mit einem anderen Medium zu tun, dem Film. WĂ€hrend der Roman DIE MÖRDERHÄNDE von Spencer Shew die literarische Vorlage fĂŒr einen sehr gelungenen Film (HANDS OF THE RIPPER, Großbritannien 1971) lieferte, stellen die BĂ€nde GRÄFIN DRACULA und INVASION DER BESTIEN die NacherzĂ€hlungen von bereits gedrehten Filmen dar (COUNTESS DRACULA, Großbritannien 1970 und SQUIRM, USA 1976). Diese Tradition des nacherzĂ€hlten Filmes wurde verstĂ€rkt im VAMPIR-Taschenbuch und dem VAMPIR-Heft gepflegt.

Eine weitere Übersetzung muss ebenfalls noch erwĂ€hnt werden, denn der Roman DER SCHLANGENTHRON von W. Howard Baker ist keinesfalls eine "deutsche Erstveröffentlichung", wie das Cover glauben machen will, sondern eine NeuĂŒbersetzung des bereits sechs Jahre zuvor erschienenen TROMMELN DER FINSTERNIS von W. A. Ballinger, der im Anne Erber Verlag als HORROR-EXPERT-Taschenbuch Bd. 5 publiziert wurde. Beide Autorennamen sind Pseudonyme des englischen Schriftstellers Wilfried McNeilly, der unter anderen Namen auch fleißiger Zulieferer bei VAMPIR war.

Die TaschenbĂŒcher 17, 20, 21 und 23 wurden spĂ€ter leicht ĂŒberarbeitet in der Heftreihe VAMPIR nachgedruckt und bildeten dort die Nrn. 352, 340, 349 und 348. Vom DÄMONENKILLER-Taschenbuch Bd. 45, Bodo Baumanns DAS BÖSE AUGE, existieren ebenfalls zwei stark gekĂŒrzte Nachdrucke, die einige Jahre spĂ€ter jedoch beim Bastei Verlag erschienen sind: Als GESPENSTER-KRIMI Nr. 497 bzw. DÄMONEN-LAND Bd. 63 wurde das Taschenbuch mit dem neuen Titel DER FREMDE BLICK unter dem Pseudonym Frank Bowman erneut aufgelegt.

Bodo Baumann schrieb zwei weitere Romane: DER DÄMONENBISS, der eher konventionell blieb, und JENNIFER, DIE DÄMONENBRAUT. Dieses Taschenbuch bildete bedauerlicherweise das Ende der Reihe DÄMONENKILLER-Taschenbuch, war aber gleichzeitig, wenngleich vom Verlag sicher nicht geplant, ein sehr wĂŒrdiger und gelungener Abschluss.

Weitere Werke deutschsprachiger Autoren innerhalb der Reihe stammen aus der Feder von Susanne Wiemer (unter John Wyman), die aber nicht zu den ĂŒberzeugenden Werken der Autorin zĂ€hlen. Zu sehr verschwimmen vor allem in den Romanen DIE INSEL DER LEBENDEN STATUEN und DER SOHN DES SCHWARZEN PANTHERS die Grenzen zwischen unheimlicher Phantastik und Fantasy. Der stimmigste und gradlinigste Roman sollte KINDER DER FINSTERNIS sein. Ein kleiner selbstironischer Zug kennzeichnet die BĂ€nde DER FLUCH DES MAGIERS und HEXENNACHT IM SCHLOSS DER SEELEN, traten hier doch Personen (Raffael LaRoche/Raymond Mantagua) auf, deren Namen auf andere von der Autorin gewĂ€hlte Pseudonyme (Rebecca LaRoche/Gary Mantagua) hinweisen.

Die weiteren Einzelromane deutscher und österreichischer Autoren waren ebenfalls von unterschiedlicher QualitĂ€t. Kurt Luif/Neal Davenport kam mit seinen Werken nicht ĂŒber den Durchschnitt hinaus und zeigte, dass seine eigentliche StĂ€rke im Schreiben von Romanen zu Serien liegt, wĂ€hrend Hans Ködelpeter/Cedric Balmore, Friedrich Tenkrat/Brian Ford, Uwe Erichsen/Thomas Jago und vor allem Hubert Straßl/Hugh Walker mit ihrem jeweils einzigen im DÄMONENKILLER-Taschenbuch veröffentlichten Roman ihre Talente eindrucksvoll nutzen konnten.

Der beste von Ernst Vlceks drei veröffentlichten Romanen ist zweifellos DAS PHANTOM AUS DEM SPIEGEL, der seinen Tiefgang vor allem der Hinwendung zur psychologischen Phantastik zu verdanken hat. Gute AnsĂ€tze zeigen sich auch bei BLUTIGE TRÄNEN, hier wird der positive Eindruck aber mehrmals durch allzu grelle Effekte getrĂŒbt. Ein negativer Höhepunkt ist die Schilderung, in der die Leibesfrucht einer schwangeren Frau auf magische Weise in den Körper einer DĂ€monin transferiert wird, die den Embryo verdaut; eine widerliche Schilderung, die untypisch ist fĂŒr Vlcek und seine FĂ€higkeit, grausige Schilderungen durch schwarzen Humor zu entschĂ€rfen.

Um dem Reihennamen DÄMONENKILLER aber endlich gerecht zu werden (sicher auch aufgrund massiver Leserbeschwerden), wurden die beiden wichtigsten und besten Autoren der Heftserie, Ernst Vlcek und Kurt Luif, vom Pabel Verlag beauftragt, TaschenbĂŒcher zur Serie zu verfassen.

Den Anfang machte Ernst Vlcek mit seinem Roman DIE FOLTERKAMMER, der eine Ausnahme des Konzeptes war, das die noch folgenden BĂ€nde kennzeichnen sollte. In diesem Band wird die Geschichte eines Hauses geschildert, in dem die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit aufgehoben werden und "die Folterknechte der Inquisition ihr blutiges Handwerk" wieder beginnen. Diesen Roman kennzeichnet neben einem effektvollen Wechsel von Gegenwart und Vergangenheit vor allem der Umstand, dass dem Leser der Heftserie eine ErgĂ€nzung angeboten und sogar versucht wurde, auf dort gerade ablaufende Ereignisse einzugehen (hier Dorian Hunters Suche nach Hermes Trismegistos). Der fĂŒr den Leser erfreulichste Aspekt ist sicher die Schilderung einer weiteren Episode aus Dorian Hunters viertem Leben als Michele da Mosto (1540-1586).

FĂŒr die beiden nĂ€chsten serienbezogenen Romane wurde das Konzept neu definiert, wofĂŒr es vermutlich zwei GrĂŒnde gab. Zum einen wollte man, wohl bedingt durch die Phasenauslieferung und damit nicht mehr gegebenen AktualitĂ€t im gesamten Lesegebiet, der Gefahr der Überschneidung mit aktuellen Ereignissen in der Heftserie aus dem Weg gehen und eher Stoffe bringen, die nicht zeit- und handlungsgebunden sind. Zum anderen dĂŒrfte ein weiterer Faktor gewesen sein, dass von den bis dahin in der laufenden Serie publizierten Zyklen der sogenannte "Zamis-Zyklus" der populĂ€rste gewesen ist, jene Romane also, die sich mit der Jugend der spĂ€ter wegen ihrer Liebe zu Dorian Hunter aus der Schwarzen Familie ausgestoßenen Hexe befasst hatten.

Hier sah man im Verlag also die Möglichkeit, Romane abseits der eigentlichen Serie zu produzieren. So folgten in kurzem Abstand Paul Wolfs COCO UND DER TEUFELSSCHÜLER und Neal Davenports COCO UND DER MAGIER. Gab es im TEUFELSSCHÜLER auf fast vierzig Seiten eine Art Prolog, der in der Gegenwart spielt und in dem auch Dorian Hunter einen (wenn auch unbedeutenden) Auftritt hatte sowie einen vierzehnseitigen Epilog, spielt der grĂ¶ĂŸte und interessanteste Teil der Handlung in der Jugend von Coco Zamis. Ernst Vlcek hat auf den wenigen ihm zur VerfĂŒgung stehenden Seiten eine Geschichte von großer KomplexitĂ€t erzĂ€hlt, die fast nahtlos an die Ereignisse im erwĂ€hnten Zamis-Zyklus anschließt.

Das zentrale Thema in den DÄMONENKILLER-Heften 31/32 war die Auseinandersetzung der Zamis-Sippe mit der Familie Winkler-Forcas, die schließlich zugunsten der Zamis entschieden wurde. Im TEUFELSSCHÜLER wird die Hinterlassenschaft des Winkler-Forcas-Clans vom Schiedsrichter der Schwarzen Familie, SkarabĂ€us Toth, der Familie Zamis zugesprochen. Etwa zur gleichen Zeit kĂŒndigt ein Vetter von Cocos Vater Michael, der ungehobelte Boris Zamis aus Russland (woher die Familie ursprĂŒnglich stammte, ehe sie fliehen musste), seinen höchst ungelegenen Besuch an. Im Laufe der temporeichen und oft auch amĂŒsanten (aber niemals harmlosen!) Handlung muss sich Coco nicht nur Boris vom Hals halten und sich ihm schließlich zum Kampf stellen (als sich nĂ€mlich erweist, dass Boris die verbliebenen Wiener Sippen fĂŒr sich einnehmen will, um die Herrschaft an sich zu reißen), sondern auch einen von den scheinbar unvermeidlichen Liebhabern, die die Autoren in fast jedem Roman an Cocos Seite stellen, vor der Schwarzen Familie retten.

Und dann gibt es auch noch Anselm Graubarth, einen scheinbar harmlosen Spinner, der aber durch die Hilfe des DĂ€mons Barron eine beschrĂ€nkte Macht ĂŒber Coco gewinnt und durch ihre Hilfe Unsterblichkeit erlangen will. Barron schließlich entpuppt sich als geschmĂ€htes Mitglied der Wiener Sippe Lexas, aber auch er kann Coco nicht die Stirn bieten. Nachdem alle FĂ€den entwirrt sind, hat - in der Vergangenheit - die Familie Zamis ihre Vormachtstellung eindrucksvoll untermauert, wĂ€hrend - in der Gegenwart - Coco der Gefahr ebenfalls entkommen konnte.

Die Handlung von COCO UND DER MAGIER ist weit weniger komplex, was aber Autor Davenport nur zugute kam. So konnte er das nur ihm eigene Talent nutzen, die Geschehnisse innerhalb der Schwarzen Familie zu schildern, in all ihren reizvollen Feinheiten und Nuancen. FĂŒr den Leser war das umso willkommener, da zu diesem Zeitpunkt die Heftserie bereits indiziert und vom Markt genommen war, und Davenport verfeinerte den eigentlichen Plot (ein unbekannter DĂ€mon war durch die Aufzeichnungen Merlins zu solcher Macht gekommen, dass er sogar Asmodi um die Herrschaft ĂŒber die Schwarze Familie herausforderte. Um seine Macht zu demonstrieren, hatte er von verschiedenen Sippen je ein Mitglied gefangen genommen) mit Hinweisen auf Ereignisse in der Heftserie.

Unter anderem haben Irene Reuchlin, Red Jong und Alex d'Arcy kurze Auftritte, und auch die AnfĂ€nge der Beziehung von Coco Zamis zur Vampirin Rebecca Manderville (deren großen Auftritt in der Heftserie der Leser nur noch teilweise mitverfolgen durfte) werden geschildert.

Leider blieben diese drei innerhalb eines Jahres erschienenen TaschenbĂŒcher auf lange Zeit die einzigen, und es sollten fast zwei Jahre vergehen, ehe man die weiteren Erlebnisse der jungen Hexe erfahren konnte. Beginnend mit Band 52 des DÄMONENKILLER-Taschenbuches wurde die vorher nur zaghaft realisierte Idee, DÄMONENKILLER-Romane in der Reihe zu bringen, konsequent verfolgt; von den letzten zwölf BĂ€nden der Reihe beschĂ€ftigten sich acht mit den Jugenderlebnissen von Coco Zamis.

Die ersten drei Romane waren makellose Einzelromane aus der Feder von Paul Wolf und Neal Davenport, die als Grundidee die Anweisung Michael Zamis' an seine Tochter hatten, sich bei befreundeten DĂ€monenfamilien in der ganzen Welt einzufinden, um dort den letzten Schliff zu bekommen, der ihr zum vollwertigen Mitglied der Schwarzen Familie noch fehlte. Diese Maßnahme erwies sich jedoch als unnötig, weil Coco ihren vermeintlichen Lehrmeistern stets bei Weitem ĂŒberlegen war.

Der vierte Roman (COCO UND DAS KALTE HERZ) war dann eine Art Überleitung zu dem ursprĂŒnglich auf sechs BĂ€nde konzipierten "Merlin-Zyklus". Zu einem gewissen Grad ein Einzelroman, in dessen Handlung Asmodi von der Zamis-Sippe Beweise ihrer LoyalitĂ€t ihm gegenĂŒber verlangte, was sich dahingehend Ă€ußerte, dass ihm Coco buchstĂ€blich ihr Herz schenken sollte, wĂ€hrend sich ihr Bruder Georg mit einer DĂ€monin nach Asmodis Wahl vermĂ€hlen sollte. Im Laufe der Handlung versucht Coco Merlin anzurufen, der ihr jedoch seine UnterstĂŒtzung versagen muss, weil er von DĂ€monen im "centro terrae" gefangen gehalten wird und seinerseits Coco um Hilfe bitten muss.

Dies nun ist die Ausgangssituation fĂŒr die Handlung der folgenden BĂ€nde, in denen Coco verschiedene magische GegenstĂ€nde erwerben muss. Die Suche danach fĂŒhrt sie unter anderem auch in die Vergangenheit, wo sich ihre Erlebnisse teilweise der Fantasy nĂ€hern. Erschwerend kommt noch hinzu, dass ein Feind aus den Jugendtagen, die sie auf Schloss Behemoth zubringen musste, sie mit einem Fluch belegt hat, der sie fast das Leben kostet.

In Band 58 gab es fĂŒr den Leser einen Wermutstropfen, denn am Schluss des Romans gab der Verlag bekannt, dass es "durch die große Belastung der beiden Autoren Paul Wolf und Neal Davenport" nicht mehr möglich sei, die Romane um Coco Zamis monatlich erscheinen zu lassen, sondern sich nur noch jeder zweite Band mit dieser Thematik befassen sollte. TatsĂ€chlich aber erschien nur noch ein einziger Roman, der den laufenden Zyklus jedoch nicht mehr beenden konnte. Dies sollte erst Jahrzehnte spĂ€ter beim Zaubermond-Verlag geschehen.

Zu diesem Zeitpunkt erschienen die BĂ€nde bereits zweimonatlich, und die restlichen drei Nummern, die danach noch kommen sollten, hatten nichts mehr mit der Serie DÄMONENKILLER zu tun. In Band 63 gab der Verlag schließlich Folgendes bekannt: "Liebe Leser! Dies ist der letzte Band der Reihe DÄMONENKILLER, da die Romanserie, der Sie so lange die Treue gehalten haben, vorerst eingestellt wird." ZusĂ€tzlich folgte noch ein Hinweis auf die eben gestartete Heftserie MYTHOR.

Die BĂ€nde 1-36 der Taschenbuch-Reihe DÄMONENKILLER hatten einen Umfang von 145 Seiten und kosteten bis zur Nr. 24 2,80 DM (danach 3,00 DM). Mit der Nr. 37 wurde der Umfang auf 161 Seiten erweitert, zu einem Preis von 3,80 DM; diese Regelung hatte bis zum letzten Band Bestand. FĂŒr die Titelbilder ließ sich der Verlag etwas Besonderes einfallen: Anders als bei anderen Serien und Reihen wurden die Illustrationen in einen schlichten braunen Bilderrahmen gedruckt, der vor einem unifarbenen Hintergrund "hing"; nebeneinandergelegt ergab sich so der Eindruck einer "Galerie", die umso effektvoller war, da sich die Motive nicht immer an den ihnen zugewiesenen Platz, also innerhalb des Rahmens, hielten. So griffen Werwolfklauen aus den Bildern oder hing der Strick einer GehĂ€ngten darĂŒber hinaus. Mit Band 33 trennte man sich von den Rahmen (obwohl die Titelbilder der Nrn. 38 und 42 noch fĂŒr den Rahmen "zurechtgeschnitten" worden waren) und druckte die kĂŒnftigen Illustrationen ganzseitig. Von den 63 Titelbildern stammten 13 von Karel Thole (obwohl ihm im Druckvermerk der BĂ€nde 7, 9 und 12 fĂ€lschlicherweise drei weitere zugerechnet worden waren), 27 weitere lieferte Nikolai Lutohin. Die restlichen Bilder wurden von KĂŒnstlern wie Vincente Segrelles, Patrick Woodroffe und Les Edwards gestaltet. Zu erwĂ€hnen wĂ€re noch das Titelbild zu Band 51, das eigentlich den Nachfolgeband hĂ€tte zieren sollen.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass das DÄMONENKILLER-Taschenbuch zu keinem Zeitpunkt den literarischen Anspruch erheben konnte, den das VAMPIR-Taschenbuch an sich gestellt hatte. Im Fundus der veröffentlichten auslĂ€ndischen Autoren finden sich, mit Ausnahme der nicht in die Reihe passenden Anthologie ZWISCHEN MITTERNACHT UND JENSEITS (die BeitrĂ€ge von so berĂŒhmten Autoren wie William Hope Hodgson, Fritz Leiber und Robert E. Howard enthĂ€lt), keine klangvollen Namen, sondern nur Werke von harmlosen Talenten, die mit ihren oft recht oberflĂ€chlichen Werken seit Jahren den Markt ĂŒberschwemmen.

Die besseren (weil engagierteren) Werke stammten von den deutschsprachigen Vertretern, und den eigentlichen Höhepunkt der Reihe bilden jene BĂ€nde, die den TaschenbĂŒchern ihren Namen gegeben haben: die Romane um Coco Zamis und Dorian Hunter, den DĂ€monenkiller. Leider hat der Verlag diese Idee nicht konsequent genug verfolgt, um die Reihe vor der Einstellung retten zu können oder ihr wenigstens einen grĂ¶ĂŸeren Bestand zu sichern.

Thema: Aktuelle Covercharts Runde
Olivaro

Antworten: 7
Hits: 780

11.04.2021 11:19 Forum: AnkĂŒndigungen

Zitat:
Original von Roland
Start der neuen Vampir-Horror-Roman TaschenbĂŒcher Runden (siehe oben)


FĂŒr mich einer der Höhepunkte unter all den Serien und Reihen bei der Titelbild-Hitparade.

Thema: Vampir-Horror-Roman TaschenbĂŒcher Covercharts Voting Runde 1
Olivaro

Antworten: 18
Hits: 282

11.04.2021 10:04 Forum: Cover-Charts

1. Band 7: Der Hexenkreis

2. Band 6: Panoptikum des Schreckens

3. Band 3: Flieh, Hexe, flieh

4. Band 8: Die Angst hat tausend Namen

5. Band 11: Die MumienkÀfer

Thema: Der allgemeine Wetter-Thread
Olivaro

Antworten: 832
Hits: 224771

06.04.2021 10:37 Forum: Talk

Um es mal so zu sagen:

https://www.youtube.com/watch?v=ikZgBhSMSUM

oder auch: FĂŒr die Jahreszeit zu weiß.

Thema: Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 65: Zombie-Rache
Olivaro

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Gespenster-Krimi 2.0 Nr. 65: Zombie-Rache 06.04.2021 08:58 Forum: Gespenster-Krimi 2.0



Finstere Nacht lag ĂŒber dem kleinen Friedhof am Rand der Urwaldsiedlung und hĂŒllte die GrĂ€ber fast vollstĂ€ndig ein. Nur verschwommen waren die verwitterten Grabkreuze zu erkennen. Dazwischen ragte hier und da ein matt schimmernder Marmorblock auf.
An einer Stelle brannte verloren ein Licht. Es war eine Kerze, die ihren unruhig flackernden Schein auf einen frisch aufgeworfenen ErdhĂŒgel warf.
Welke Blumen lagen auf diesem Grab, KrĂ€nze und StrĂ€uße, die man fĂŒr den kĂŒrzlich Verstorbenen niedergelegt hatte.
Plötzlich geriet das Erdreich in Bewegung ...


Zombie-Rache

von Hal W. Leon (= Helmut Werner)

Titelbild von Rudolf Sieber-Lonati

65 Seiten

06.04.2021

Nachdruck von Vampir-Horror-Roman Bd. 216

Thema: Band 2229: Hexenasche
Olivaro

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04.04.2021 14:59 Forum: JS2201-2300

...oder gleich in den entsprechenden Threads platzieren, die von unseren charmanten Mitarbeiterinnen Renate, Glenda und Martha betreut werden.

Thema: DĂ€monenKiller TaschenbĂŒcher Covercharts Voting Gesamtsieger
Olivaro

Antworten: 27
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04.04.2021 13:03 Forum: Cover-Charts

Der Wall passt ja auch ganz gut und fĂŒhlt sich intensiver an - hast also mehr davon.

Thema: GlĂŒckwunsch-Thread...
Olivaro

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02.04.2021 20:41 Forum: Talk

Zitat:
Original von Wynn
@Olivaro: Daher kommt deine ruhige, ausgeglichene Art ... smile

Gar nicht mal. Ich mache immer Wall, da wird man innerhalb von Sekunden zur fleischgewordenen Ruhe und Ausgeglichenheit.

Thema: Dorian Hunter - DĂ€monenkiller Nr. 63 - Schiff der verlorenen Seelen
Olivaro

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02.04.2021 19:13 Forum: 3. Auflage bei Bastei

Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Coco nutzt ihren ĂŒbermĂ€chtigen raschen Teitablauf. Normalerweise beansprucht der ihre KrĂ€fte so, dass sie darin keine anderen Zauber wirken kann. Normalerweise. Jetzt wird das von Neal Davenport mal eben ignoriert, damit man aus dieser brenzligen Lage kommt.


Das steht so nirgends geschrieben und wird höchstens mal von einem Autor falsch interpretiert. Coco ist durch ihre außergewöhnlich große magische Begabung sehr wohl in der Lage, mehrere FĂ€higkeiten gleichzeitig einzusetzen (Asmodi nimmt schließlich nicht jeder hergelaufene Hexchen zur GefĂ€hrtin). NatĂŒrlich ist die Zeitmagie sehr aufwĂ€ndig und zehrt an der Energie, aber gĂ€nzlich hilflos ist Coco deshalb nicht. Da gibt es in der Historie der Serie manche Überraschung.

Thema: GlĂŒckwunsch-Thread...
Olivaro

Antworten: 3588
Hits: 675367

02.04.2021 16:20 Forum: Talk

Na, sowas... Da guckt man einmal nicht im Forum vorbei und ĂŒbersieht beinahe einen so wichtigen Termin.

Zum Geburtstag die allerbesten GlĂŒckwĂŒnsche, Wynn. Da trinke ich doch gerne eine Flasche Mineralwasser auf Dein Wohl:



Upps, das war wohl doch kein Mineralwasser.

Thema: Euer Highlight des Tages
Olivaro

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Hits: 872505

01.04.2021 15:15 Forum: Talk

Das macht schon zwei Ratlose... Kopfkratzen

Thema: DĂ€monenKiller TaschenbĂŒcher Covercharts Voting Gesamtsieger
Olivaro

Antworten: 27
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31.03.2021 22:40 Forum: Cover-Charts

Ein kleiner Riemeinder...

Koch

Thema: Glendas kleine Kaffeerunde
Olivaro

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Hits: 307832

31.03.2021 15:02 Forum: Talk

Sehr gutes Argument, Roland.

Thema: Dorian Hunter - DÀmonenkiller Nr. 68 - Der grausame Götze
Olivaro

Antworten: 2
Hits: 250

29.03.2021 20:45 Forum: 3. Auflage bei Bastei

Eine sehr langweilige, trockene und manchmal auch wirre Geschichte, was aber auch dem Thema geschuldet ist, das eher der SF zuwandt ist als dem Unheimlichen. Stichwort KontinuitÀt: Kein Hinweis darauf, dass man gerade mal ein Heft zuvor gemeinsam mit Kiwibin den Parasiten in Cluebury vernichtet hat.

Thema: Dorian Hunter - DÀmonenkiller Nr. 68 - Der grausame Götze
Olivaro

Antworten: 2
Hits: 250

Dorian Hunter - DÀmonenkiller Nr. 68 - Der grausame Götze 29.03.2021 20:37 Forum: 3. Auflage bei Bastei



Der nackte Mann, der fĂŒnf Jahre, ohne Luft und Nahrung in einer KĂ€ltekammer verbracht hatte, blickte die Umstehenden an. »Sie mĂŒssen wissen, dass mein Geist und mein Verstand die ganze Zeit ĂŒber hellwach waren. In gewisser Hinsicht war es grausam und qualvoll. Jedenfalls musste ich die ganze Zeit hindurch denken, denken und immer wieder denken. Ist jemand hier, der Ahnung von der großen weiten Welt hat?«
Iwan nickte dem Wachposten zu, der die Maschinenpistole in Anschlag brachte. Im selben Augenblick wurde dieser durch die Luft gewirbelt und an der Wand zerschmettert.
»Ich warne Sie alle«, sagte der nackte Mann ruhig, der keinen Finger gerĂŒhrt hatte ...

Der grausame Götze

von Hivar Kelasker (= Hanns Kneifel)

Titelbild: Mark Freier

65 Seiten

06.04.2021

Erschienen in Dorian Hunter-TB (Zaubermond) 15 »Die Saat des Parasiten«.

Ein Blick zurĂŒck...



Thema: DĂ€monenKiller TaschenbĂŒcher Covercharts Voting Runde 4
Olivaro

Antworten: 27
Hits: 418

28.03.2021 12:14 Forum: Cover-Charts

Genau genommen handelt es sich um einen Grabstein:

Thema: DĂ€monenKiller TaschenbĂŒcher Covercharts Voting Gesamtsieger
Olivaro

Antworten: 27
Hits: 581

28.03.2021 09:02 Forum: Cover-Charts

1. 10. Die BlutkÀfer
2. 32. Horden aus der Finsternis
3. 49. Zwischen Mitternacht und Jenseits
4. 48. Der Fluch des Magiers

Thema: Keine Macabros- und Mirakel-BĂŒcher und E-Books im BLITZ-Verlag mehr erhĂ€ltlich
Olivaro

Antworten: 7
Hits: 3962

25.03.2021 20:33 Forum: Macabros

Jene Romane, die handlungsmĂ€ĂŸig nach dem Ende der Heftserie, die 125 Hefte umfasst hat, angesiedelt sind, wurden von Christian Montillon verfasst und im Zaubermond-Verlag veröffentlicht. Die BĂ€nde sind (natĂŒrlich großes Grinsen) hier im Forum hinterlegt:

http://www.gruselroman-forum.de/board.php?boardid=85&sid=

Im Handel sind die BĂ€nde lĂ€ngst vergriffen und nur noch mit etwas GlĂŒck antiquarisch zu bekommen.

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