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Geschrieben von Olivaro am 28.11.2018 um 21:40:

Gaslicht-Taschenbuch Bd. 48: Das Erbe der Angst von Patricia Maxwell




Rachel kehrt schweren Herzens nach Hause zurück. Früher war Cypress Hall eine großartige Plantage gewesen, auf der sie mit ihren Eltern ein glückliches Leben geführt hatte. Nun hat ihr ein grausames Schicksal Vater und Mutter genommen, und Rachel ist die neue Herrin der Plantage. Sie hat angenommen, daß sie daheim Trauer und Verzweiflung erwarten wird, aber nicht die seltsamen Ereignisse, die ihre Rückkehr begleiten. Auf dem Postdampfer findet sie beinahe den Tod und verliebt sich in den attraktiven Fremden, der sie rettet. Und dann kommt das unaussprechliche Entsetzen des Augenblicks, als sie erkennt, daß etwas böses in der Luft liegt - daß ihr geliebter Vater, um den sie trauert, noch am Leben ist ...


Das Erbe der Angst

Verfasst von Patrica Maxwell

Originaltitel: The Secret of Mirror House, 1970

Aus dem Amerikanischen übersetzt von Eva Malsch

161 Seiten

Erschienen im Juni 1980

Gaslicht-Taschenbuch Bd. 48

Erich Pabel Verlag

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Durch lange Zeiträume war es zweifellos geräuschlos in die Vergangenheit gefallen, wie der stille Regen im Herbst Stunde um Stunde in den Fischteich fiel.

Edith Wharton: Afterwards


Geschrieben von Olivaro am 12.12.2018 um 19:11:

Man versammelt sich also in einem Herrenhaus, inklusive der angereisten Kusine Amelie. So ganz wird allerdings nicht klar, was die Verwandtschaft eigentlich von der Besucherin erwartet. Man fröhnt dem süßen Nichtstun, was etwas verwundert. Denn wie dieses Dolce Vita finanziert wird, erschließt sich dem Leser nicht: die Baumwollplantage wirft wegen fehlenden Regens keinen Gewinn ab, Möbel und Bilder mussten bereits verkauft werden, und warum die Ankunft von Amelie dies ändern sollte, wird sowohl schwammig wie auch wenig logisch erklärt - denn den benötigten Regen kann auch sie nicht herbeizaubern.

Was beim Lesen extrem störend ist: Anführungszeichen, die Dialoge kennzeichnen sollen, werden vergessen; dafür werden sie dort gesetzt, wo sie nicht hingehören. Das passiert nicht nur ein- oder zweimal, sondern grob geschätzt an etwa 20 Textstellen.

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Durch lange Zeiträume war es zweifellos geräuschlos in die Vergangenheit gefallen, wie der stille Regen im Herbst Stunde um Stunde in den Fischteich fiel.

Edith Wharton: Afterwards

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